Falsch angeschnallt: Nach dem tragischen Unfalltod eines Babys mahnt ein Detail auf einem Foto des Jungen andere Eltern zur Vorsicht

Die wichtigste Aufgabe von Eltern ist es, ihre Kinder vor den Gefahren des Lebens zu beschützen. Wie alle Eltern gab Holly Wagner ihr Bestes, ihren Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten und Gefahren von ihnen fernzuhalten.

Eines späten Apriltages im Jahr 2013 erhielt die zweifache Mutter aus Louisiana bei der Arbeit schließlich einen erschreckenden Anruf.

Hollys Freund hatte auf dem Weg in den Park mit ihren beiden Söhnen einen Unfall gebaut. Der dreijährige Connor und der 11 Monate alte Cameron waren in ihren Kindersitzen festgeschnallt gewesen – was einen tragischen Ausgang der Geschichte allerdings nicht verhindern konnte.

Falsch angeschnallt: Meist erst bei Unfällen verhängnisvoll

 

Facebook/Cameron’sStoryIsSavingLives

Hollys Freund war über ein Stoppschild gefahren und in ein anderes Auto geknallt. Er und die beiden Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht. Hollys Freund und ihr Sohn Connor waren schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, während Cameron in Lebensgefahr schwebte.

YouTube/HollyWagner

Ärzte überbrachten Holly schon bald die Nachricht, die keine Mutter je hören sollte: Cameron würde nicht durchkommen. Sie musste darüber entscheiden, ob die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt oder beibehalten werden sollten.

Weil Cameron keine Überlebenschancen mehr hatte, entschied sie sich zur Einstellung, um ihrem kleinen Sohn weitere Schmerzen zu ersparen. Am 13. Mai 2013 starb Cameron in den Armen seiner Mutter.

YouTube/HollyWagner

Im Polizeibericht wurde festgehalten, dass Camerons Tod der Tatsache geschuldet war, dass er im Auto falsch angeschnallt gewesen war. Sein Schrittgurt-Stecker war gelöst und sein Brustgurt brach beim Aufprall. Cameron saß zudem mit dem Gesicht nach vorne – als der Gurt brach, wurde er deshalb aus dem Wagen geschleudert.

Weil er erst 11 Jahre alt war, hätte Cameron nicht in einem Sitz sitzen sollen, der in Fahrtrichtung zeigt. Leider hatte Holly davon nichts gewusst.

 

Es gibt viele Ressourcen

 

Eltern und Betreuer müssen den entsprechenden Sitz für das Alter und die Größe ihres Kindes haben und sie müssen ihn korrekt und den Herstelleranweisungen entsprechend installieren. Viele Webseiten bieten Ressourcen und Anleitungen zur Installation von Autositzen,“ meint Gloria Del Castillo im Gespräch mit der Huffington Post. Sie ist Programmleiterin bei Buckle Up for Life, einer Organisation, die sich ganz der Sicherheit von Kindersitzen verschrieben hat und Eltern dabei hilft, die richtigen Kindersitze auszuwählen und auf Gefahren und Risiken hinweist.

Facebook/Cameron’sStoryIsSavingLives

Zwei Wochen vor dem Unfall hatte Holly ein Bild vom schlafenden Cameron in seinem Kindersitz gemacht. Holly hatte damals nicht gewusst, dass sein Sitz in die andere Richtung hätte schauen müssen.

Hätte jemand anders den Fehler bemerkt, wäre Cameron heute vielleicht noch am Leben.

YouTube/HollyWagner

Nun warnt Holly andere Eltern vor den Gefahren, die ein falsches Anschnallen mit sich bringen kann. Auf ihrer Facebookseite schreibt sie über die Sicherheit von Autositzen.

Ein Video über Cameron und seinen tragischen Tod könnt ihr hier sehen:

Kein Kind sollte wegen eines vermeidbaren Fehlers sterben müssen. Verbreitet Camerons Geschichte und damit die Kenntnis über die richtige Installation von Autositzen, die den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten können.

Ein Beitrag von Newsner.

 
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