Fotograph findet ein dem Tode geweihtes Baby in einer Lehmhütte. 3 Jahre später sind Ärzte erstaunt über ihre Verwandlung.

Fotograph findet ein dem Tode geweihtes Baby in einer Lehmhütte. 3 Jahre später sind Ärzte erstaunt über ihre Verwandlung.

Im April 2013 wanderte der Fotograph Arindam Dey durch die Landschaft im Nordosten Indiens.  Als er in ein armes Dorf in der Nähe der Stadt Jirania kam, machte er eine schockierende Entdeckung. In einer Lehmhütte sah er ein kleines Mädchen, dessen Kopf das Dreifache der normalen Größe hatte. Das Baby, Roona, litt an einer extremen Form von Hydrozephalus (eine potenziell tödliche Krankheit, die eine Ansammlung von Wasser im Gehirn hervorruft) und hatte medizinische Hilfe dringend nötig. Arindam war bewegt von seinem Treffen mit diesem Mädchen und entwickelte eine Freundschaft mit ihrer Familie. Er blieb eine Weile dort, um zu helfen, und dokumentierte Roonas Kampf ums Überleben. Als Roona geboren wurde, brachten ihre Eltern sie auf den Rat eines ansässigen Arztes in ein Privatkrankenhaus. Der erst 18 Jahre alte Vater des Mädchens war jedoch ein Analphabet und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeit, konnte die medizinischen Kosten seiner Tochter also nicht decken. Roonas Eltern blieb nur übrig, auf ein Wunder zu hoffen. Dank Arindam Deys Fotos wurden sie Zeuge eines solchen. Die Familie hatte keine Ahnung, dass Menschen aus aller Welt ihre Tochter unterstützen würden und sich ein glückliches Leben für die Kleine wünschten.  (Achtung: Die Bilder unten könnten für manche Menschen nicht einfach zu verkraften sein.)

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Kurz nach Roona Begums Geburt wurde bei ihr Hydrozephalus diagnostiziert, eine Krankheit, die zu einer übermäßigen Produktion von Rückenmarksflüssigkeit im Gehirn führt. Bei jungen Kindern, deren Schädel noch nicht voll entwickelt ist, kann diese Krankheit dazu führen, dass ihre Schädel immer größer werden. In Roonas Fall führten ganze 10 Liter dazu, dass ihr Kopf auf eine extreme Größe heranwuchs.

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Als Roonas Kopf auf das Dreifache seiner normalen Größe angeschwollen war, gaben ihr die Ärzte nur drei Monate zu Leben. Die extremen Symptome machen es für das Mädchen unmöglich, ein normales Leben zu führen und ihre Kopfhaut war so gedehnt, dass sie nichts sehen konnte.

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Die Eltern Abdul und Fatima konnten es sich nicht leisten, für die medizinische Behandlung aufzukommen, die ihre Tochter benötigte. Abdul unterstützte die Familie mit Gelegenheitsjobs, doch die 3 Dollar, die er am Tag verdiente, waren nicht genug. Eineinhalb Jahre lang kümmerten sich Roonas Eltern zuhause in einer Lehmhütte mit zwei Zimmern um sie.

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Obwohl viele Menschen in Roonas Dorf sich über ihren besonderen Kopf lustig machten, wusste die Außenwelt nichts über den Zustand des Mädchens. Doch als der Fotograph Arindam Dey die Kleine entdeckte, änderte sich alles. Er war gleichermaßen berührt und schockiert von seinem Treffen mit Roona und seine Fotos des Mädchens gingen bald durch Zeitungen auf der ganzen Welt.

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Tausende Menschen wollten der Familie ihre Unterstützung entgegenbringen und es dauerte nicht lange, bis die ersten Spenden eintrafen. Die norwegischen Studenten Natalie Krantz und Jonas Borchgrevink fühlten sich besonders verpflichtet, etwas zu tun, und begannen, Spenden für Roonas Operationen zu sammeln. In zwei Monaten konnten sie laut einem Bericht von CNN ganze 62.000 Dollar zusammentragen.

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Ein Krankenhaus in New Delhi erklärte sich dazu bereit, für die restliche Zeit ihrer Behandlung auf die Gebühren zu verzichten und bald unterzog sich Roona der ersten von zahlreichenden Operationen.

Die Ärzte des Mädchens waren schockiert, als sie ihre neue kleine Patientin zum ersten Mal sahen.

„Wir hatten so etwas noch nie gesehen und waren völlig ahnungslos, wie wir sie behandeln sollten. Es gab keinen Präzedenzfall für die Behandlung eines Kindes mit einem so drastischen Fall von Hydrozephalus. Wir lernten durch Praxis,“ meinte Sandeep Vaishya, Chefarzt der Neurochirurgie, im Gespräch mit CNN.

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Anfangs wollten die Ärzte die Ops nicht durchführen. Roona war unterernährt, hatte Infektionen und die Haut an ihrem Kopfrücken war dünn und empfindlich. Doch noch etwas hatte sie: ihren unglaublichen Willen.

Hydrozephalus zu behandeln ist eigentlich nicht kompliziert: Ärzte setzen einen Kanal ein, um den Fluss von Gehirnflüssigkeit zu steuern. Doch wegen der Größe von Roonas Kopf und ihrem kleinen, fragilen Körper stellten sich die OPs als schwieriger als üblich heraus.

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Nach fast 10 Operationen schafften es die Ärzte, Roonas Kopfumfang von 93 auf 58 Zentimeter zu verkleinern. Daraufhin verbesserte sich Roonas Zustand schnell. Sie wurde glücklicher, konnte endlich ohne Schmerzen aufsitzen und begann sogar, zu kommunizieren. Am wichtigsten war jedoch, dass sie ihr Augenlicht zurückerhielt.

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Drei Jahre später hat sich Roonas Leben drastisch verbessert. Heute hat sie Zugang zur Pflege, die sie benötigt. Ihr Kopf ist noch immer groß, aber ihre Lebensflamme und ihr Kampfgeist sind eine Inspiration für alle, mit denen sie in Berührung kommt.

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Dank der Unterstützung aus der ganzen Welt stehen die Dinge gut für diese Familie.

“Wir möchten, dass Roona einmal lesen und schreiben kann, wenn sie größer wird. Wir beide (Mutter und Vater) sind Analphabeten, also möchten wir nicht, dass sie so ist wie wir. Wir möchten, dass sie eine erfolgreiche Zukunft vor sich hat,“ meint Mutter Fatima.

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Roonas Reise hat Millionen Menschen berührt und noch immer treffen aus aller Welt Spenden ein. Hoffentlich kann das Mädchen bald zur Schule gehen!

Teilt diesen Beitrag, wenn ihr Roona und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft wünscht. Was für ein starkes und durchhaltefähiges kleines Mädchen!
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