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3 Stunden bleibt die Frau an der Seite des gefangenen Pferdes – doch die Flut kommt immer näher

Der Tod von Artax hat eine ganze Generation von Pferdefreunden traumatisiert. Es bricht einem das Herz, wenn Atreyus Pferd in Wolfgang Petersens Filmversion von „Die Unendliche Geschichte“ den Sümpfen der Traurigkeit versinkt und der Reiter machtlos und verzweifelt am Riemen zieht – vergeblich.

Astro blühte ein ähnliches Schicksal. Nicole Graham und ihre Tochter waren an einem Sonntag Nachmittag gerade mit ihrem Pferden entlang eines Strands im australischen Geerlong, nahe Melbourne, geritten.

Der idyllische Reitausflug verwandelte sich in einen Horror-Trip, als sie unachtsam in weiches Terrain ritten, das sich als schlammige Todesfalle entpuppte.

Nicole konnte ihrer Tochter und deren Pferd dabei helfen, der tödlichen Falle rechtzeitig zu entkommen – doch Astro, ihr eigenes Reittier, blieb im Schlamm stecken.

Astro steckte schon bald bis zum Hals im Schlamm und war drauf und dran, von der Erde verschlungen zu werden.

Nicole verbrachte drei Stunden an seiner Seite, und sie trugen den Todeskampf gemeinsam aus.

Jede der Panik geschuldeten Bewegung ließ das arme Tier noch tiefer im Schlamm versinken.

Je mehr Zeit verging, desto verzweifelter wurde die Situation. Nicole muss tausend Tode für ihren geliebten Vierbeiner gelitten haben.

Drei Stunden des Kämpfens hinterließen Spuren: Astro lief nicht nur Gefahr, zu ersticken – auch der Durst und die Müdigkeit machten ihm stark zu schaffen.

Und die Flut kündigte sich an.

© Imgur

Sie weicht nicht von seiner Seite

 

Glücklicherweise hatte es Nicoles Tochter zu festem Boden geschafft und konnte nach Hilfe rufen.

Schließlich erreichten Rettungshelfer und ein Tierarzt den Schauplatz.

Sie wussten, dass ihnen eine schwierige Aufgabe bevorstand, also machten sie sich sofort an die Arbeit.

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Um Astro davon abzuhalten, in Panik zu geraten und noch mehr Energie zu verschwenden, verabreichte der Tierarzt dem 450 kg schweren Hengst ein Beruhigungsmittel.

Nicole wich nicht von der Seite ihres geliebten Pferdes und beruhigte ihn sanft, während der Tierarzt ihm die Spritze verpasste.

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Doch für die Rettung des Pferdes war mehr als Menschenhand nötig: Mithilfe eines Helikopters wollten sie Astro aus dem Schlamm ziehen, doch er steckte so tief fest, dass sie kein Seil um ihn binden konnten.

Astro war erschöpft und verängstigt und Nicole befürchtete bereits das Schlimmste. Die Flut war nur noch eine Frage der Zeit – und Astro würde ertrinken, wenn sie ihn nicht rechtzeitig befreien konnten.

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Teamwork

 

Da machte das Rettungsteam einen letzten, verzweifelten Versuch: Sie fingen an, Astro auszugraben, doch der Boden um ihn herum war zu weich.

Einer der Helfer verglich die Erde mit Treibsand und machte sich keine großen Hoffnungen, das Tier noch zu retten.

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Da erreichte ein Schutzengel auf vier Reifen den Ort des Geschehens.

Ein ortsansässiger Bauer kam mit einem Traktor vorbei, mit dem er Astro aus dem Schlamm ziehen wollte. Es war die letzte Option – und einen Versuch war es wert.

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Ein Wunder geschah: Nicole, die Helfer und der Bauer schafften es gemeinsam, Astro aus dem Schlamm zu ziehen.

Den Moment der Rettung sollten Sie auf keinen Fall verpassen:

Nicole hat 10 Pferde und unternimmt viele Reitausflüge – doch so etwas hat sie noch nie erlebt.

Diese Geschichte erinnert uns daran, auch in vertrauten Situationen immer Vorsicht walten zu lassen. Sie beweist aber auch, dass das Band zwischen Mensch und Pferd so stark ist, dass wir gemeinsam Wunder vollbringen können!

Ein Beitrag von Newsner. Schenken Sie uns ein ‚Gefällt mir‘!

 

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