6-Jähriger muss mit ansehen, wie eigene Mutter ausgeraubt und erschossen wird – ruft Polizei, um Vater zu retten

Zurück blieben ein trauernder Ehemann und vier kleine Kinder. Die 40-jährige Wilma Hochstetler wurde mitten auf der Straße erschossen und dabei getötet.

Mit dabei war ihr gerade einmal 6-jähriger Sohn Bradon, der alles mit ansehen musste. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie die tote Wilma und ihren Mann Jonathan, der mit Schussverletzungen schwerverletzt ebenfalls dort lag.

Wilma und Jonathan Hochstetler aus Worthington, Indiana, USA, lebten etwa eine Stunde entfernt von der Hauptstadt Indianapolis. Sie hatten ein eigenes Unternehmen und führten es wie ein Familienunternehmen, unweit ihres Zuhauses. „Jonathan hat niemals irgendwelche beruflichen Entscheidungen ohne die Unterstützung seiner Frau getroffen“, sagte Wilmas Schwager James Lehman gegenüber IndyStar.

Neben Bradon hatten sie noch drei Töchter, die 16-jährige Melissa, die 14-jährige Abigail und die 10-jährige Kendra. Und wäre Wilma noch am Leben, würden sie im Oktober ihren Hochzeitstag feiern.

Der schreckliche Vorfall, der das Leben von Wilma aber auslöschte, begann damit, dass Jonathans Transporter einen platten Reifen hatte auf dem Weg von Indianapolis zurück nach Hause. Es war 19 Uhr am Mittwoch den 16. September und Jonathan entschied, dass seine Mitarbeiter schon einmal weiter fahren sollten und er sich erst einmal um den Reifen kümmern würde. Kurz darauf machten sich Wilma und Bradon mit einem Ersatzreifen auf den Weg zu Jonathan.

„Es war nach Mitternacht“, sagte Jonathans Vater Sam gegenüber amerikanischen Medien. „Sie reparierten den Reifen, waren bereit wieder loszufahren, aber dann funktionierten die Rücklichter plötzlich nicht mehr.“

Also machten sie sich auf, die Lichter zu reparieren, als plötzlich zwei bewaffnete Männer gegen 1:30 Uhr auf sie zukamen. Bradon saß hinten im Auto und musste mit ansehen, wie die Männer ihre Waffen zückten und seine Eltern zu bedrohen, sie mussten ihnen Geld und auch Wilmas Handy geben. „Jonathan erzählte uns, dass die Täter sich dann umdrehten und gingen“, sagte Sam. „Doch dann drehten sie sich wieder um und schossen auf die beiden. Seine Frau war sofort tot. Jonathan hatte einen Schuss in den Nacken bekommen.“

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Gepostet von Jonathan and Wilma Hochstetler updates am Freitag, 18. September 2020

Obwohl Jonathan schwerverletzt war, schaffte er es noch mit letzter Kraft zu Bradon, der ihm dabei half, das Handy aus dem Wagen zu holen und ihm zu geben, damit Jonathan den Notruf absetzen konnte, wie WISH-TV berichtete.

„Er sagte ‚Mama wird wieder aufstehen‘“, sagte Andrew Yutzy, ein alter Freund, über den kleinen Jungen. „Ihm war nicht bewusst, dass seine Mutter weg war.“

Kurz darauf trafen Polizisten ein und Jonathan wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo man feststellte, dass er mehrere gebrochene Knochen im Kiefer und im Nacken hatte; Jonathan musste auch wegen drei gebrochener Halswirbel operiert werden.

Unterdessen wurde Bradon zurück zu seiner Familie gebracht und Sam berichtete, wie sein Enkel von diesem schrecklichen Vorfall erzählte, wie auf seine Mutter und seinen Vater geschossen wurde und dass einer von ihnen nicht überlebte. „Er sagte, ‚Ich wünschte, sie hätten meine Mama nicht erschossen‘, als er nach Hause kam. Ich glaube, er ist traumatisiert wegen dem, was da passierte“, sagte Sam.

„Mein Herz brennt für meinen Sohn. Auf ihn wurde geschossen und er weiß, dass seine Frau tot ist“, sagte Jonathans Vater.

Quelle: GoFundMe

Man geht davon aus, dass sich Jonathan nach seinen Operationen wieder erholen wird und zum Glück wird er aufgrund seiner Verletzungen nicht im Rollstuhl enden. Natürlich wird es aber für die gesamte Familie eine großer Herausforderung, von nun an ohne die Mutter zu leben.

Laut WTHR sagte der Freund der Familie Andrew: „Das Schwierigste wird für ihn sein, wieder nach vorne zu blicken und ohne Wilma weiterzumachen. Wilma hat ihm die Luft zum Atmen gegeben, weil sie Teil seines Lebens war. Sie waren ganz eng. Wir beten für Jonathan, dass er die Scherben wieder zusammenbekommt. Natürlich auch für seine Kinder, die völlig am Boden sind.“

Als Jonathan aus dem Operationssaal kam, konnte er zu seinem Vater sprechen und Sam berichtete, was er ihm sagte: „Er sagte ‚Ich habe Frieden gefunden, mir geht es gut, ich werde weitermachen‘. Er sagte zudem, dass er keine Wut gegenüber diesen Männern spürt“, sagte Sam laut FOX59 über seinen Sohn.

Sam schrieb auch noch einen Brief an die Menschen von Indianapolis: „Ich fühle keinen Hass, keine Verbitterung, keinen Ärger, keine Rache…“, schreibt Sam darin. „Ich empfinde Vergebung für die zwei Mörder. Durch Rachegefühle entsteht nur mehr Gewalt.“

Eine wahre Familientragödie. Hoffentlich bekommen Jonathan und seine Familie es wieder hin, ein einigermaßen normales Leben zu führen.

Ruhe in Frieden, unschuldiger Engel.

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