Quelle: angela_primo/Instagram

Bringt im Koma gesundes Baby zur Welt: Hochschwangere kämpft wegen Coronavirus um ihr Leben

USA: Das Coronavirus bringt nicht nur viele Herausforderungen und tragische Schicksale in weite Teile der Welt.

Glücklicherweise erreichen uns auch immer wieder schöne, mutmachende Geschichten. So wie die von der kleinen Ava und ihrer Mama.

Die 27-jährige Angela Primachenko war in der 33. Schwangerschaftswoche, als sie die erschreckende Nachricht bekam: Die Hochschwangere wurde positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Kurz danach lag sie auf der Intensivstation und kämpfte sowohl mit der Schwangerschaft als auch mit dem Virus.

Hochschwangere kämpft wegen Coronavirus um ihr Leben

Angela lebt in Vancouver im US-Bundesstaat Washington und hatte bis zur 33. Woche eine ruhige Schwangerschaft.

Dann wurde sie positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Am 26. März kam sie daraufhin umgehend ins Krankenhaus und wurde nur wenige Tage später auf die Intensivstation verlegt.

Noch während sie mitten im Kampf um ihr Leben mit dem Coronavirus war, mussten die Ärzte die Wehen einleiten.

Um ihr Kind zu retten und eine möglichst erfolgreiche und gesunde Geburt durchführen zu können, mussten die Ärzte schnell handeln.

Angela lag währenddessen im Koma und bekam nicht mal die Geburt ihrer Tochter Ava mit.

Bringt im Koma gesundes Baby zur Welt

Am 1. April bringt die 27-Jährige ihre Tochter Ava kerngesund zur Welt und das, ohne es mitzubekommen.

Während der gesamten Geburt lag Angela im Koma. Erst fünf Tage nach der Entbindung wacht sie wieder auf.

Dann erfuhr sie, dass sie zum zweiten Mal Mutter geworden ist. Da sie noch immer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, durfte sie Ava bisher noch nicht sehen.

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„Danke an alle, die dabei geholfen haben, dass ich diese schwere Zeit überstehe. Für alles. Die Geschenke, die Unterstützung“, schrieb sie auf Instagram.

Vergangenen Samstag wurde sie dann endlich aus der Intensivstation entlassen und auf eine normale Station verlegt.

Sie erholt sich gerade von der Geburt und der Infektion.

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Inzwischen, nach 17 Tagen im Krankenhaus und zehn Tagen am Beatmungsgerät, durfte Angela endlich nach Hause.

Bis sie Ava in den Arm nehmen darf dauert es noch ein wenig.

Doch beide sind glücklich und Angela ist auf dem besten Weg der Besserung.

Wir wünschen für die Zukunft alles Gute!