Familienvater schreibt emotionalen Brief an seine Frau und Kinder – Tage später stirbt er durch das Coronavirus

Nachdem Jonathan Coelho aufgrund von Komplikationen im Zuge seiner Codiv19-Erkrankung verstorben war, bekam seine Frau alles, was er mithatte. Das wurde ihr vom Krankenhaus mitgeteilt und als sie seine Sachen bekam, fiel ihr sein Handy in die Hand.

Sie machte es sofort an und fand darauf eine Notiz, die Jonathan nur einen Tag bevor er an ein Beatmungsgerät geschlossen wurde, geschrieben hatte.

„Ich liebe euch aus ganzem Herzen und ihr habt mir das schönste Leben geschenkt, was ich mir hätte jemals vorstellen können“, schrieb er darin. „Ich habe solch ein Glück und es macht mich so stolz, dein Ehemann und der Vater von Braedyn und Penny zu sein.“

I hate this time apart so much. The days are long and lonely. But we love you so much. There can be no other ending…

Gepostet von Journey for Braedyn am Donnerstag, 16. April 2020

Auf Facebook veröffentlichte seine Frau Katie die emotionale Notiz.

„Katie, du bist die schönste und fürsorglichste Frau, der ich jemals begegnet bin… du bist etwas ganz Besonderes… versprich mir, dass du ein Leben voller Glück und mit der gleichen Leidenschaft weiterleben wirst, weswegen ich mich in dich verliebt habe.

Dich zu sehen, wie du die beste Mutter für unsere Kinder warst, war das Schönste, was ich jemals gesehen habe.“

Thank you everyone for your prayers, there are literally thousands of people all over the world rooting for my husband….

Gepostet von Journey for Braedyn am Dienstag, 14. April 2020

Jonathan (32) bekam am 24. März die Nachricht, dass er engen Kontakt zu einer Person gehabt hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Obwohl er sich nicht krank fühlte, außer einer Migräne, fehlendem Geruchssinn und Müdigkeit, ließ er sich testen.

„Innerhalb von 24 Stunden begann er zu husten und weil er so viel hustete, hatte er Probleme beim Atmen“, sagte Katie gegenüber BuzzFeed News. „Der Arzt sagte ihm, dass er ins Krankenhaus gehen müsste, weil er wohl mit einem Nebulisator behandelt werden müsste.“

Doch noch einer Woche war immer noch keine Besserung zu erkennen und Jonathan musste intubiert werden.

„Sie versuchten ihn am siebten Tag zu wecken und seine Atmung war viel, viel zu schnell“, sagte Katie. „Sie dachten, er hätte eine Panikattacke, und riefen mich über FaceTime an und er sagte nur ‚Ich liebe dich und es tut mir leid‘ und dann musste er wieder intubiert werden.“

In den folgenden Wochen verbesserte sich zwar der Zustand von Jonathan, doch er hatte auch Rückfälle, wie Katie auf Facebook mitteilte.

„Ich möchte einfach aus diesem Albtraum aufwachen. Wir vermissen Jonathan so sehr, es sind bislang 24 höllische Tage vergangen, seitdem er ins Krankenhaus musste, und an Tag 18 wurde er an ein Beatmungsgerät geschlossen“, schrieb Katie am 18. April.

Please wake up Babe, I need you.

Gepostet von Journey for Braedyn am Montag, 6. April 2020

Am 22. April erlitt Jonathan einen Herzstillstand und starb daran.

„Der Schmerz, den wir fühlen, ist kaum in Worte zu fassen, uns wurde alles genommen. Mein Herz ist nicht nur gebrochen, es ist in Einzelteile explodiert“, schrieb Katie. „Meine Kinder und ich müssen von nun an unser Leben ohne Jonathan bestreiten. Und ich weiß nicht, wie wir das schaffen sollen.“

Zusätzlich zu den Worten an seine Frau schrieb Jonathan auch an seine Kinder. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder, Braedyn (2,5) und Penelope, 10 Monate alt.

„Lass Braedyn wissen, dass er mein bester Freund ist und ich stolz auf darauf bin, sein Vater zu sein und auf all das, was er getan hat und machen wird. Lass Penelope wissen, dass sie meine Prinzessin ist und sie alles im Leben haben, was sie möchte. Ich bin so glücklich…“

Auch wenn Katie über den Tod ihres Mannes trauert, ist sie traurig und dankbar. Dankbar dafür, dass er noch die Kraft hatte, diese rührenden Worte an seine Familie zu schreiben.

„Meine Kinder werden sich nicht an ihren Vater erinnern – es wird auf mich ankommen, dass sie sich an ihren Vater erinnern und ihn kennenlernen können“, sagte sie BuzzFeed News. „Mithilfe seiner Worte kann ich sagen ‚Euer Vater war sehr krank und hat um sein Leben gekämpft, trotzdem wollte er euch wissen lassen, wie sehr er euch geliebt hat‘.“

Eine GoFundMe-Spendenseite wurde für die Familie eingerichtet und bislang wurden über 775.000 Dollar eingesammelt.

Ich nehme Katie und ihre Familie mit in meine Gebete. Die Schmerzen, die sie zurzeit durchstehen müssen, sind unvorstellbar.

Teile bitte diesen Artikel und nehme diese Familie und die aller anderen, die ebenfalls gegen das Virus kämpfen müssen, in deine Gebete auf.