Frau in Koma hört ihren Mann zu ihr flüstern, nachdem der Stecker gezogen wurde und sie kämpfte dagegen an

Es ist der Alptraum für jedes Kind.

Als Steven seine 45-jährige Mutter, Lyndee, komplett bewusstlos in ihrem Haus in Arizona, USA, fand, bekam er Panik.

Er rief umgehend den Krankenwagen und Lyndee wurde auf schnellstem Weg ins Krankenhaus gebracht.

Aber die Doktoren waren ratlos.

Fünf Tage lang erlitt sie immer wieder Anfälle und fiel schließlich ins Koma, in dem sie für 12 Tage blieb, berichtet der Mirror.

Facebook/Lyndee Brown Pelletiere-Swapp

Lyndee’s Ehemann Steve, Tochter Amanda und Sohn Steven hofften auf ein Wunder.

Aber die Doktoren sagten, sie könnten nicht mehr machen. Zwölf herzzerbrechende Tage später, wurde die Familie darauf hingewiesen, dass sie die lebenserhaltenden Maßnahmen abstellen sollten.

Das ist eine Entscheidung, die keine Familie treffen sollen müsste, aber sie wussten, dass Lyndee Organspenderin sein wollte, was die Entscheidung ein kleines bisschen leichter machte.

„Meine Familie wusste, dass ich mich dazu entschieden hatte, meine Organe spenden zu wollen. Als meine Organe anfingen zu versagen, trafen sie die Entscheidung – es war an der Zeit die Entscheidung zu treffen.“, würde Lyndee später erklären.

Die harte Entscheidung war es, den Stecker zu ziehen, um zu ehren, was, wie sie dachten, Lyndee’s Wunsch gewesen wäre.

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Nach und nach kamen die Familienmitglieder, um sich von ihr zu verabschieden.

Was sie nicht wussten war, dass Lyndee jedes einzelne Wort verstehen konnte. Sie war nicht hirntot.

Allerdings konnte sie sich weder bewegen, noch sprechen. Sie war sich manchmal bewusst, was um sie herum vor sich ging – ein Phänpmen, das als „eingeschlossen“ sein bekannt ist.

„Ich erinnere mich, wie Menschen zu mir sprachen“, blickt Lyndee auf die Zeit zurück. „Ich erinnere mich, wann Menschen zu mir kamen, um mich zu besuchen oder meine Nichte, die mir vorlas.“

Ihr Ehemann war der letzte, der sich von ihr verabschieden wollte und er flüsterte ihr ins Ohr: „Du bist eine Kämpferin. Du musst kämpfen.“

Lyndee, die weder sprechen, noch sich bewegen konnte, wusste ganz genau, was um sie herum passierte. Sie wusste sie muss ein Zeichen geben, um ihr Leben zu retten, doch sie versuchte es und scheiterte.

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„In meinem Kopf war es sehr klar, was ich sagte, aber für sie war es das nicht“, erklärt sie.

Sie wollte so sehr am Leben bleiben, dass sie es endlich schaffte, ein paar Worte zu sagen.

„Ich bin eine Kämpferin“, flüsterte sie.

Ihre Familie war geschockt.

Geschockt rannte Steve zum Arzt.

„Mein Mann sagte, ‚Sie tut alles, was sie, laut ihren Aussagen, nicht tun sollte‘“, beschreibt Lyndee.

Gegen alle Erwartungen und medizinische Prognosen, war Lyndee zurück. Wach und in der Lage zu antworten, berichtete AZ Family.

Sie haben gerade die lebenserhaltenen Maßnahmen abgeschaltet und plötzlich war ihre geliebte Frau und Mutter am Leben! Es war nicht weniger, als ein Wunder.

„Ich sah sie an und sie sagte einfach ‚Hi‘ und ich fiel auf die Knie“, beschreibts ihre Tochter Amanda, unter Tränen, wie sie es erlebte, als sie den Schock ihres Lebens erfuhr.

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Lyndee konnte das Krankenhaus verlassen, aber hatte noch einen langen Weg zurück in den Alltag vor sich.

Zu erst musste sie lernen, wie man läuft und isst.

Neben ihrer unglaublichen Erholung litt sie unter verschiedensten gesundheitlichen Problemen und Komplikationen.

„Sie entließen mich, mit einer häuslichen Krankenpflege, um weiter alles neu zu lernen“, sagte sie.

Sie benötigte ebenfalls vier Nachfolgeoperationen und Krankenhausbesuche und erlitt eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) von dieser Erfahrung.

4 Jahre sind vergangen, aber Lyndee Brown Pelletierre-Swapp hat immer noch keine Antwort darauf, wieso sie erst ins Koma fiel und dann solch eine Erholung schaffte.

Es gibt allerdings eine Sache, die sie an andere weitergeben möchte.

„Nur weil man nicht bei Bewusstsein ist, heißt dies nicht, dass man nicht hören kann.“, erklärt sie gegenüber CBS 5 Arizona.

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„Also solltet ihr mit euren Geliebten reden, wenn ihr in solch einer Situation seid. Sie hören euch!“

Ihre Erfahrung hinterließ auch ihre Familie mit einer wichtigen Nachricht für andere Menschen.

Alles kann weggenommen werden. Man kann an einem Tag aufwachen und alles ist gut und plötzlich ist dein Leben eine Katastrophe.

„Steht eurer Familie nah und lasst sie nicht gehen. Ich nehme es nicht für selbstverständlich, dass ich nach Hause komme und meine Mama küsse“, sagt Lyndees’s Sohn Steven.

„Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit komme, sehe ich sie und spreche mit ihr.“, fügt er an.

Was für eine bewegende Geschichte. Sollte eine geliebte Person in eurem Leben im Koma liegen und lebenserhaltende Maßnahmen benötigen, denk daran, sie können euch wahrscheinlich hören. Sagt ihnen, wie sehr ihr sie liebt und das sie kämpfen sollen.

Und vergesst nicht, eure Lieben zu umarmen, denn man weiß nie, wann es die letzte Chance dafür gibt.

Teile diese Geschichte mit deinen Freunden, um auch sie an dem Wunder von Lyndee teilhaben zu lassen.