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Gemobbter Teenager postet Bilder von sich in einem unbenützten Prom-Kleid – bis sich 120 Fremde dazu entscheiden, etwas zu unternehmen

Die Nacht des High-School-Proms [amerikanischer Abschlussball] ist ein Ereignis, dem die meisten Teenager seit Jahren entgegenfiebern. Wenn man jedoch andauernd aufgezogen und gemobbt wird, ist allein der Gedanke an eine weitere Nacht des Mobbings genug Grund dafür, diese Träume für immer zu zerschlagen.

Mit 16 Jahren hat Shannon Purcifer bereits genug durchgemacht. Sie wuchs in Gosport, England, auf und leidet an mehreren Krankheiten, was bedeutet, dass jeder Tag ein Kampf ihrer Gesundheit wegen bedeutet.

Vor zwei Jahren verbrachte Shannon einige Wochen im Krankenhaus. Seit diesem Zeitpunkt wird sie von ihren Klassenkameraden gemobbt.

Die Hänselei wurde über Nacht so schlimm, dass sich Shannon dazu entschloss, nicht an ihrem Abschlussball teilzunehmen. Da sie bereits ihr Kleid gekauft hatte, brach ihr diese Entscheidung das Herz.

Ihre Mutter wollte jedoch nicht, dass das Mädchen stillschweigend leiden muss, also stellte sie Bilder von Shannon online, in dem sie das Kleid trug, welches sie zu ihrem Abschlussball anziehen hätte sollen.

Diese Bilder bekamen schnell die Aufmerksamkeit von Freunden und Fremden, welches sowohl unerwartete, als auch wunderbare Konsequenzen mit sich bringen sollte.

Im vergangenen Monat war die 16-jährige Shannon Purcifer dazu gezwungen, ihren Abschlussball ausfallen zu lassen, auf den sie sich schon so lange freute. Ihre Klassenkameraden mobbten sie bereits seit über 18 Monaten, da ihre Gesundheit nicht optimal war – und es war weniger wahrscheinlich, dass sie in der Nacht des Abschlussballes damit aufgehört hätten.

Obwohl Shannon eine starke junge Frau ist, die bereits viel in ihrem Leben durchmachen musste, war die Aussicht auf den Prom einfach zu viel für sie. Stattdessen postete ihre Mutter Claire Carstens Bilder von Shannon online, in dem sie ihr Prom-Kleid trug.

„Wenn Shannon heute zu ihrem Prom gehen würde, hätte sie dieses wunderschöne Kleid getragen. Dank dieser ekligen, grausamen Tyrannen hat sich Shannon dazu entschlossen, nicht auf den Abschlussball zu gehen, da sie sich nicht unter den Abschaum mischen wollte, welcher sie so schrecklich behandelte,“ schrieb Claire auf Facebook. „Für ein Mädchen, das schon so viel in ihrem Leben durchmachen musste … Zöliakie, Colitis ulcerosa und rheumatische Arthritis; ist sie eine starke junge Frau mit einem noch stärkeren Geist!!“

Facebook

Die Fotos haben sowohl die Herzen von Freunden und Fremden im Sturm erobert. Bald schon sollten sich Hunderte hinter Shannon stellen. Sie organisierten sogar einen speziellen Abschlussball nur für Shannon. Jeder Einzelne von Shannons richtigen Freunden war eingeladen – jedoch keiner der Bullies [Mobbingtäter].

Das Organisatoren-Team übernahm alle Kosten für Shannons Haare und Make-up; sie übernahmen das Essen für den Prom und dekorierten sogar den Turnsaal von Shannons High School, sodass Shannons Abschlussball noch besser als der echte Abschlussball sein würde.

Was Shannon jedoch niemals vergessen wird, ist die Fahrt zum Abschlussball. Sie hatte keine Limousine oder einen schicken Oldie, sondern einen Convoy bestehend aus 120 Motorradfahrern, die sie zu ihrem besonderen Event bringen sollten.

The Sun

Shannon dachte, dass ihr Traum vom Abschlussball schon geplatzt war, doch nun besuchte sie ihn – und das auf einem dreirädrigen Motorrad!

The Sun

Shannons Prom war ein voller Erfolg. Und er gab ihr zugleich das Vertrauen in die Menschheit zurück, nachdem die Bullies ihr dieses weggenommen hatten.

„Der ganze Tag war überwältigend. Ich hätte nicht gedacht, dass Leute so nett sein könnten, nachdem andere so schrecklich zu mir waren,“ erzählte Shannon der Inside Edition.

The Sun

Wenn Sie sich Shannons Fahrt zum Prom und ihre Worte über ihren besonderen Tag ansehen möchten, klicken Sie auf dieses Video:

Wenn auch Sie die Unterstützung der Motorradfahrer und die der Gemeinde bewegten, teilen Sie diesen Beitrag bitte.

Absolut jeder hat es verdient, seinen Abschlussball besuchen zu können, ohne befürchten zu müssen, ein Mobbingopfer zu werden!