Betrunkener Autofahrer rammt Mutter mit Kinderwagen – Mädchen stirbt

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Göttingen: Betrunkener Autofahrer rammt Mutter mit Kinderwagen – sechs Wochen altes Mädchen stirbt

Jeder, der schon einmal hinter einem Lenkrad im Auto gesessen hat, wird wissen, dass man unter keinen Umständen zuvor Alkohol getrunken haben sollte.

Zwar kann man erst ab 0,5 Promille belangt werden, dennoch ist es ratsam, vor einer Autofahrt nicht zum Bier oder Wein zu greifen. Denn die Wirkung von Alkohol ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Während der eine noch voll fahrtüchtig ist, kann der andere schon Probleme haben, sein Auto unter Kontrolle zu halten.

Deswegen ist der folgende Fall umso schrecklicher, bei dem ein 26-jähriger Fahrer nahe Göttingen betrunken auf einer Landstraße fuhr und einen Kinderwagen rammte. Für das dort drin liegende Baby kam traurigerweise danach jede Hilfe zu spät.

Mann kann nur immer wieder betonen, lieber ein Taxi oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, anstatt sich betrunken hinters Steuer eines Autos zu setzen.

Dass man diesen Appell immer und immer wieder erneuern muss und ihn trotzdem viel zu viele Menschen missachten, ist einfach unerklärlich.

Am vergangenen Montagabend kam es leider erneut zu solch einem Vorfall in Göttingen, wie der Focus berichtete.

Demnach war dort auf einer Landstraße ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto unterwegs.

Das Schlimme daran: Er war betrunken.

Zur gleichen Zeit ging eine 35-jährige Frau mit einem Kinderwagen und zwei Hunden dort spazieren und innerhalb von Sekunden wurde ihr kleines Glück auf den Kopf gestellt.

Unfall mit Folgen

Denn laut den bisherigen Ermittlungen soll der Fahrer bei Kerstlingerode abgelenkt gewesen sein und hatte daraufhin den von der Frau geschobenen Kinderwagen und einen Hund gerammt.

Die Mutter erlitt zwar nur leichte Verletzungen und einen Schock, doch ihr sechs Wochen altes Mädchen und den Hund trafen es so schlimm, dass beide an den Verletzungen starben.

Die dortige Polizei berichtete, dass das Baby zwar umgehend in ein Krankenhaus geliefert wurde, dort aber am Dienstagnachmittag für immer die Augen schloss.

Der Unfallfahrer auf der anderen Seite blieb unverletzt.

Die Beamten stellten sein Handy sicher und ihm wurde Blut abgenommen. Es ist nur zu hoffen, dass er für seine ungeheuerliche Tat die gerechte Strafe erhalten wird.

Man kann sich gar nicht vorstellen, was die Mutter für Schmerzen erleiden muss.

Unsere Gebete und Gedanken gehen zu ihrer Familie und den Angehörigen.

Ruhe in Frieden, viel zu früh von uns gegangenes Mädchen.

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