Foto: Tinnakorn jorruang/Shutterstock.com (Symbolbild)

Mädchen (10) wird mit Schmerzen eingeliefert, sie ist im 8. Monat schwanger – 15-jähriger Bruder soll sie vergewaltigt haben

Eine Vergewaltigung gehört zu den schlimmsten Verbrechen, die ein Mensch begehen kann und manche erholen sich ihr Leben lang nicht davon.

Umso schlimmer müssen die Schmerzen seelisch und körperlich sein, wenn der Täter sogar aus der eigenen Familie kommt und man sein bisheriges Leben mit diesem Menschen verbracht hat.

Und zu allem Übel noch schwanger von dieser Person ist.

Dieses unvorstellbare Schicksal durchlebt zurzeit ein 10-jähriges Mädchen aus Argentinien, von dem die Daily Mail berichtete.

Es begann damit, dass das Mädchen, das aus Posadas, der Provinz Misiones im Norden Argentiniens, stammt, eines Tages über Bauch- und Rückenschmerzen klagte.

Im Krankenhaus der Schock

Ihre Mutter brachte sie daraufhin in ein Krankenhaus, wo man feststellte, dass sie bereits im achten Monat schwanger sei. Auf Nachfragen, wie das zustande kommen konnte, erzählte das Mädchen, dass ihr 15-jähriger Bruder sie vergewaltigt haben und der Vater sein soll.

Lokale Nachrichten berichteten davon, dass dem Opfer nicht ganz klar gewesen soll, was genau um sie herum passierte, weswegen sie ihren Bruder noch verteidigte und behauptete, dass es nur ein Mal zu einer Vergewaltigung gekommen war.

Das Jugendamt ließ die Öffentlichkeit daraufhin wissen, dass der Bruder des Mädchens, beide Namen sind bislang nicht bekannt, aus der Familie genommen wurde.

Ana Maria Pereira, die Vorsitzende der Kinderabteilung des Jugendamtes, merkte im Zuge der Schwangerschaft noch an, dass diese sowohl für das Mädchen als auch das ungeborene Kind eine große Gefahr darstelle.

Großmutter erhält Sorgerecht

Weiter berichtete die Vorsitzende, dass die Großmutter des Babys das Sorgerecht erhalten wird und das Mädchen nach der Geburt weiterhin zur Schule gehen soll.

Die Mutter des vergewaltigten Mädchens berichtete laut lokalen Nachrichten auch davon, dass sie nichts von diesem sexuellen Missbrauch in ihrer Familie gewusst habe und geschockt darüber war zu hören, dass ihre Tochter schwanger sei.

Weil der Täter noch minderjährig ist, kann er nicht in Haft genommen werden und ist deswegen zunächst bei seiner Tante untergebracht, ehe er in eine Einrichtung für Kinder geliefert werden soll.

Das Opfer hat insgesamt mit fünf Brüdern unter einem Dach in der Nachbarschaft von Santa Rita, das in der Stadt Posadas liegt, gewohnt.

Sozialarbeiter, die die Lebensumstände der Familie in der Vergangenheit genauer untersuchten, berichteten davon, dass alle Familienmitglieder in guten Verhältnissen lebten.

Unterdessen gaben die Ärzte den Fall der Polizei weiter, die sich auf Frauen-Schicksale spezialisiert hat und wird von Richterin Marcela Leiva und Staatsanwältin Maria Laura Alvarez untersucht.

Man kann sich nicht vorstellen, was das arme Mädchen durchleben musste und weiterhin durchleben muss, weil sie ja bald ein Baby zur Welt bringen wird.

Der Bruder wird hoffentlich die volle Kraft des Gesetzes zu spüren bekommen und sich vorerst nicht mehr seiner Schwester nähern dürfen.

Teile diesen Artikel, um der Familie und dem Mädchen alles Gute für die Zukunft zu wünschen.