Foto: Tori Keller/Facebook.com

Mutter (19) ist mit Vierlingen schwanger – trägt drei tote Babys aus, damit das vierte lebend zur Welt kommt

Eine Schwangerschaft bedeutet für werdende Eltern nicht nur Freude und Vorfreude, sondern in der Regel auch viel Stress und Ungewissheit.

Man kann sich zwar auf die kommenden Wochen und Monate zu einem gewissen Grad vorbereiten, allerdings birgt eine Schwangerschaft auch viele Überraschungen und leider auch traurige Nachrichten.

Das musste eine junge Mutter in den USA schmerzlich am eigenen Leib erfahren, wie der Focus berichtete.

Dabei begann für Tori aus dem US-Bundesstaat Alabama das Abenteuer Schwangerschaft vor vier Jahren noch äußerst aufregend.

Die damals 19-Jährige und ihr Mann Tyler bekamen nämlich die Nachricht, dass die junge Frau Vierlinge erwarten und sich auf großen Nachwuchs freuen dürfen würde.

Erster Schock nach wenigen Monaten

Doch nach wenigen Monaten bekam Tori eine Schockdiagnose: Ärzte stellten in ihrem Schwangerschaftsmonat fest, dass eines der Kinder in ihrem Bauch keinen Herzschlag mehr hatte und wohl tot sei.

Das junge Paar war dementsprechend geschockt ob dieser Nachricht, doch eine schwere Entscheidung stand noch aus.

Weil es medizinisch nicht möglich war, den toten Säugling aus der Gebärmutter zu holen, ohne die anderen drei heranwachsenden Menschen zu gefährden, entschied sich Tori dazu, alle Vierlinge auf die Welt zu bringen. Nur so konnten die drei gesunden Babys geboren werden.

Als wäre diese Entscheidung nicht schon nervenaufreibend genug für die junge Familie gewesen, folgte wenige Wochen später die nächste Schockdiagnose.

Dieses Mal wurde Tori gesagt, dass zwei weitere Säuglinge, zwei Mädchen, ebenfalls keinen Herzschlag mehr haben und die Ärzte wieder medizinisch nichts für sie tun können.

Drei tote und ein lebendiges Baby austragen

Die junge Mutter musste also drei tote Babys in ihrer Gebärmutter austragen, um das vierte zu retten.

Tori sah in dieser Situation aber keine andere Möglichkeit und entschied sich wiederum dafür und wollte um ihr letztes Kind kämpfen.

Im Januar 2017 war es dann soweit: Die kleine Athena kam per Notfall-Kaiserschnitt zur Welt. Mit gerade einmal 30 Zentimetern Körpergröße und 42 Gramm auf der Waage war das Frühchen stark unterentwickelt. Doch Athena war lebendig, was die Hauptsache war.

Sie musste nach ihrer Geburt mehr als 120 Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Ihre Mutter Tori erinnerte sich an die ersten Momente im Leben von Athena:

„Athena zum ersten Mal zu sehen, war unwirklich. Natürlich wollte ich sie nie so sehen, aber es ist wirklich unglaublich, ein so kleines Baby zu sehen.“

Gegenüber der Metro sagte die junge Mutter, dass sie während dieser harten Zeit extrem fokussiert gewesen sei:

„Ich musste weitermachen. Ich wusste, dass ich nicht aufgeben konnte.“

Als „das beste Gefühl überhaupt“ beschreibt Tori das erste Mal, als sie zwei Wochen nach der Geburt Athena zum ersten Mal halten durfte.

Mittlerweile ist Tori 23 Jahre und Athena vier Jahre alt. Sie ist heute gesund und entwickelt sich immer besser.

Sie hat sogar noch einen kleinen Bruder Zachariah bekommen. Tori möchte mit ihrer Geschichte anderen Eltern Mut machen, wie man den Verlust des eigenen Babys überstehen kann.

Heute sagt sie über Athena:

„Sie ist meine Heldin.“

Unvorstellbar, wie viel Schmerz die junge Familie nach den Schockdiagnosen erleiden musste.

Gott sei Dank war die kleine Athena eine Kämpferin und hat ihren Eltern viel Glück und Liebe gebracht.

Wir wünschen ihr nur das Beste für die Zukunft.

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