Mutter bestraft 7-jährige Tochter und sperrt sie monatelang in Hundekäfig im Keller – wiegt nur noch 13 kg

Einer 29-jährige Mutter droht eine Gefängnisstrafe, weil sie ein fürchterliches Verbrechen begangen hat, worunter ihre arme Tochter monatelang leiden musste.

Die Mutter namens Lillian Cottrell soll laut Berichten ihre gerade einmal 7 Jahre alte Tochter in einem Hundekäfig, der sich im Keller befunden hatte, in ihrem Haus in Canton, Ohio, USA monatelang gefangen gehalten haben. Am Ende dieser Folter, die das kleine Mädchen durchmachen musste, wog sie noch gerade einmal 13 Kilogramm, was für ein Kind ihres Alters natürlich viel zu wenig ist.

Weiter wurde berichtet, dass sich noch zwei weitere Kinder in dem Haushalt befunden haben sollen. Bei ihnen vermutet die Polizei, dass sie nicht das Gleiche durchmachen mussten wie die Siebenjährige durch ihre Mutter. Wie Fox 8 berichtete, soll sogar der Freund der Mutter, der 30-jährige Derek Mayle, mitgemacht haben.

Nach ersten Ermittlungen kam heraus, dass das Mädchen mehrere Monate zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. Juli 2019 misshandelt worden war und sie in einem Hundekäfig gehalten wurde. Ihr Fall wurde erst publik, als die Siebenjährige bei Verwandten im Sommer war. Als die Verwandte das Mädchen wieder an ihrem Elternhaus absetzen wollte, sagte das Mädchen etwas, das auf die schreckliche Behandlung schließen ließ.

„Das Kind sagte, dass sie nicht wieder rein wollte, weil sie dann wieder in einem Käfig schlafen müsse“, sagte der Staatsanwalt Dan Petricini gegenüber cleveland.com.

Daraufhin wurde die Polizei informiert und man berichtete über den Zustand des Kindes, woraufhin Ermittlungen gegen die Mutter und ihren Freund eingeleitet wurde. Sie wurden verdächtigt, das Mädchen „zu foltern und brutal zu missbrauchen“.

Das Mädchen kam in die Obhut von Verwandten, die die Behörden wiederum informierten. Daraufhin kamen auch die anderen beiden Kinder aus den Händen von Lillian und Derek.

Im Januar 2021 bekam Lillian die höchstmögliche Strafe von drei Jahren Gefängnis wegen Kindesmissbrauch.

Während die Verhandlung weiterging, soll Lillian mit den Augen gerollt und gelächelt haben, während der Richter die Strafe aussprach. Sie erhielt für dieses Verhalten auch eine Ermahnung, wie The Repository berichtete.

Der Richter Frank Forchione beschrieb den Missbrauch als „abscheulich“ und sagte: „Sie haben das Wort „Mutter“ beschmutzt.“

„Sie denken, ein 7-jähriges Mädchen in einen Käfig zu sperren, ist eine gute Erziehungsmethode?“, fügte der Richter hinzu. „Sie werden bald herausfinden, dass es nicht wirklich spaßig ist, weil ich ihnen das jetzt auch antun werde. Ich werde sie in einen Käfig sperren und wir werden sehen, wie sie es mögen. Ein 7-jähriges Kind ist ein Geschenk Gottes. Sie darf man nicht wie ein Tier behandeln – das macht mich krank.“

Der Richter sagte, dass das Verbrechen dermaßen „abscheulich sei, dass er ihr am liebsten 10 Jahre hinter Gitter geben würde, wenn das möglich wäre.

Während Lillian bereits zu drei Jahren verurteilt wurde, läuft der Prozess gegen ihren Freund Derek noch.

Im Namen des Mädchens, das bald adoptiert wird, sagte Petricini, dass es ihr „gut gehe in diesem Moment und sie auf dem Weg der Besserung ist“.

Der Richter hat es passend beschrieben, es ist eine „abscheuliche“ Tat, die nicht zu erklären ist.

Wir wünschen dem Mädchen alles Gute für die Zukunft.

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