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Mutter nimmt ein Foto von Vater und Sohn auf – ein Detail im Bild lässt das Blut der Internetnutzer kochen

Mit allem, was heutzutage in der Welt geschieht, würde man denken, dass Leute es schätzen würden, über Akte der Liebe und Zuneigung zu hören und diese zu sehen. Vor allem zwischen einem Elternteil und seinem Kind – doch leider scheint dies nicht immer der Fall zu sein.

Heather Whittens Absichten waren gut, was dazu führte, einen verletzlichen und intimen Moment im Internet zu teilen – der sich jedoch als Kontroverse entpuppte.

Ihre Antwort auf die Negativität der Internetnutzer ist jedoch etwas, von dem jeder vielleicht etwas lernen könnte.

Heather Whitten, eine professionelle Fotografin, nahm dieses Bild von ihrem Ehemann und ihrem einjährigen Sohn auf.

Facebook/Heather Whitten

Das Bild wurde vor einiger Zeit aufgenommen, als ihr Sohn mit Salmonellen vergiftet war und an hohem Fieber litt. Heather wollte das Bild im Internet teilen, um die Kämpfe der Eltern, sowie die Schönheit der Aufnahme zu zeigen, also postete sie das Bild auf ihrer Facebook-Seite. Sie motiviert auch, warum sie das Bild ursprünglich in einem Facebook-Beitrag gepostet hat:

„Thomas hatte mit ihm stundenlang unter der Dusche gestanden und versucht, sein Fieber niedrig zu halten und das Erbrochene und den Durchfall von beiden abspülen zu lassen, als es kam.
Es war ein kraftvoller Moment für uns als Eltern. Unsere Intuition begann aufzuflammen, dass dies viel ernster war als nur ein Virus, aber wir hatten viel Erfahrung mit Überreaktionen, also versuchten wir auf Abstand zu gehen.“

Stattdessen wurde sie mit einem Strom von Hass und Negativität konfrontiert – die Leute fanden das Bild aufgrund seiner „Nacktheit“ unangebracht und beleidigend.

Das Bild wurde gemeldet und letztlich von Facebook genommen; und wurde sogar Gegenstand eines Rechtsstreits mit dem Arizona Department of Child Safety, PetaPixel zufolge.

Heather hat die ganze Tortur als ärgerlich und ungerecht empfunden. Sie hat kürzlich das Bild erneut gepostet und hat Folgendes zu sagen:

„Als ich mit den beiden unter der Dusche saß, war ich überwältigt von der Szene vor mir. Dieser Mann. Dieser Ehemann und Partner und Vater. Er war so geduldig und so liebevoll und so stark mit unserem kleinen Sohn in seinem Schoß. Sein Flüstern der Sicherheit gegenüber Fox [der Name ihres Sohnes], dass alles in Ordnung sein würde und dass Thomas sich um ihn kümmern würde, waren so fest und ehrlich.“

„Fox war immer mehr ‚mein Zwilling‘ gewesen. Er klammerte sich mehr an mich als Persephone [der Name ihres zweiten Kindes] in diesem ersten Jahr und würde mich immer Thomas vorziehen. Aber in diesem Moment brauchte und wollte er Thomas.“

„Ich stieg aus [der Dusche], nahm meine Kamera und kam zurück, um ein paar Bilder davon zu machen und teilte sie natürlich. Ich war erstaunt, wie viele Leute die Geschichte gar nicht wahrnahmen oder nicht einmal an der Nacktheit vorbei schauten, um die Geschichte hinter dem Foto zu finden. Sie haben sich nur daran aufgehängt, dass die beiden nackt waren und in der Dusche. Ich hatte eine Grenze überschritten. Es war zu intim. Es sollte nicht öffentlich geteilt werden.“

„Aber dem stimme ich nicht zu.“

„Meine Familie kann anders sein als deine. Doch das macht noch lange nicht deine richtig und meine falsch. Du würdest vielleicht nie Bilder von deiner Familie machen, so wie ich es tue … du würdest vielleicht nie Bilder von deiner Familie teilen, so wie ich es tue. Aber das gibt dir nicht das Recht, meine Stimme zum Schweigen zu bringen. Um mir das Recht zu nehmen, unzensiert unsere Erfahrungen zu teilen.“

„Es gibt nichts Sexuelles oder Ausbeuterisches an diesem Bild. Es werden nicht einmal irgendwelche ‚privaten Teile‘ gezeigt.“

„Ich wünschte, ich könnte das alles besser ausdrücken. Ich wünschte, ich wäre wortgewandter und nicht so weitschweifig. Aber das ist mir wichtig. Und ich hoffe, dass es eines Tages eine Plattform geben wird, die nicht nur diese Art von Freiheit für Familien und Künstler wie meine Eigene ermöglicht, sondern sie auch ohne Angst willkommen heißt.“

Facebook/Heather Whitten

Menschen können manchmal sehr verurteilend sein und das größere Bild hinter dem Bild nicht sehen – manchmal vergessen wir, dass wir andere verletzen könnten. Wir denken, dass Heathers Antwort auf diese Kontroverse eine großartige Lektion darüber ist, wie wir uns gegenseitig behandeln sollten.

Bitte teilen Sie diesen Beitrag als eine Möglichkeit, diese mutige Frau zu loben.

 

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