Mutter wird empfohlen, ihr Baby, das ohne Arme zur Welt kommen wird, abzutreiben – lehnt ab „sind alle verschieden“

Es waren die Nachrichten, die Vanessa McLeod und ihr Mann unbedingt hören wollten; sie erwarteten ihr zweites Kind, ein weiteres wunderschönes Mädchen.

Doch ihre Freude wurde von Zweifeln und Sorge überlagert, als ein routinemäßiger Scan etwas zum Vorschein brachte, das das Paar nicht erwartet hatte.

Vanessas Mann war aufgrund seiner Arbeit nicht da und die Hebamme bat beide zu kommen, damit sie gemeinsam über etwas reden konnten, das ihr beim dem Ultraschall aufgefallen war. Vanessa war schon da in größter Sorge.

„Ich möchte einfach mein Baby behalten. Ich will sie unbedingt bei mir haben“, sagte Vanessa zu sich selbst, als sie mit ihren Eltern auf dem Parkplatz stand, bevor sie gemeinsam zur Hebamme gingen.

„Sie hatte bereits einen so tiefen Platz in meinem Herzen, war bereits von Teil von mir geworden, ein Teil meines Lebens. Ich wollte sie nicht verlieren. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, als könnte ich alles durchstehen, außer sie zu verlieren. Ich wollte sie unbedingt behalten.“

Die Ärzte erzählten Vanessa dann endlich, dass ihrem Baby die Hände und Unterarme fehlten.

„Das fühlte sich wie ein Schlag in den Magen an. Ich bekam kaum noch Luft. Ich wusste nicht, wie mir geschah und mir kamen sofort die Tränen und die Vorstellungen für mein perfektes kleines Baby waren dahin“, schreib Vanessa auf LoveWhatMatters.

Als Vanessa ihrem Vater die Nachricht überbrachte, sagte er: „Sie wird großartig sein für unsere Familie. Ich glaube, unsere Familie braucht jemanden wie sie. Sie wird uns so viel beibringen.“

Krizstina recently took our family photos, and they are simply amazing! They are tangible memories that I will forever…

Gepostet von Vanessa McLeod am Sonntag, 6. Oktober 2019

Leider hatten aber die Ärzte beim nächsten Termin keine Nachrichten, um Vanessa zu beruhigen.

„Es fühlte sich an, als würden die Ärzte mir sagen, dass alles vorbei sei. Dass ihr Leben nichts wert sei, dass wir all die Hoffnung verloren hatten, ein Baby mit nach Hause zu bringen“, sagte sie.

„Ich war schockiert, als der Arzt vorschlug, eine Abtreibung vorzunehmen. DAS war mir niemals in den Sinn gekommen, doch sie schlugen es mir vor. Als mein Mann und ich erklärten, das wir sie behalten wollten, sagte der Genetiker klar und deutlich ‚Denken sie aber an die Lebensqualität von ihr. Sie wird keine Hände haben‘.“

Vanessa berichtete, dass ihr die Ärzte ein schlechtes Gewissen machten, weil sie ihr Baby behalten wollte, trotz der Aussicht, was für ein Leben sie haben würde.

A mom was told to terminate her pregnancy after doctors found out that the baby might be missing both forearms and…

Gepostet von NTD Television am Montag, 22. Juni 2020

„Ich war immer ein rationaler Mensch, wusste aber, dass ich niemals eine Abtreibung vornehmen könnte. Doch in dem Moment zweifelte ich an mir“, sagte Vanessa.

„Ich erinnere mich, wie ich meinen Mann anschaute und so viele Fragen, aber keine Antworten hatte. Doch er sagte ruhig, empathisch und mit so viel Hingabe zu mir ‚Ich mache alles, was ich machen muss, um mich um sie zu kümmern. Ich werde ihr alles bauen. Ich will sie. Ich mache alles, was es benötigt. Ich kümmere mich ihr Leben lang um sie‘.“

In diesem Moment wussten beide, dass ihre Tochter da sein würde, um sie zu lieben und in jeder Situation zu beschützen.

Und so war es im Februar 2019 soweit: Vanessa aus Vancouver, British Columbia, Kanada, brachte ihr kleines Mädchen Ivy zur Welt.

Sie sagte, dass ihr Mädchen in einem guten gesundheitlichen Zustand war und als sie das Gesicht des kleinen Menschen sah, „fühlte ich so viel Frieden.“

Seitdem wuchs Ivy normal heran und „erreichte all ihre Meilensteine, die man in dem Alter erreichen sollte“. Und wenn sie an die Ärzte denkt, die ihr eine Abtreibung vorgeschlagen hatten, sagt Vanessa, dass sie sich wünscht, dass sie „die magischen Klänge von Ivys Lachen hören könnten.“

„Unvergleichlich, unbestreitbar perfekt“

Vanessa und ihr Mann haben volle Hoffnung für die Zukunft. Vanessa sagt, dass sie „all das Selbstvertrauen, das Ivy braucht, geben will, damit sie die Welt erobern kann.“

Zusätzlich hat die Mutter viele Möglichkeiten für Kinder, die Probleme mit ihren Extremitäten haben, gefunden, anders als die Ärzte ihr damals gesagt haben. Und mit der Liebe und der Unterstützung von ihrer Familie wird Ivy groß und passt sich den Umständen an, ohne irgendetwas zu vermissen, was sie nie hatte.

Doch noch viel wichtiger ist, dass sie wissen wird, dass sie „absolut und unvergleichlich und unbestreitbar perfekt“ ist, wie Vanessa schrieb.

Ivy Jane ❤️ my littlest darling, don’t ever think you’re anything less than perfect ❤️📷: the amazing Melissa Hopfner Photography

Gepostet von Vanessa McLeod am Dienstag, 8. Oktober 2019

Wir finden auch, dass Ivy einfach perfekt ist. Vanessa und ihr Mann sind eine Inspiration für andere Familien, die sich in vergleichbaren Situationen befinden.

Teile diesen Artikel, damit so viele Menschen wie möglich von dieser großartigen Familie erfahren und wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft.