Schwer behindertes Baby und ihre Eltern fallen grausamen Online-Trollen zum Opfer

Als klar wurde, dass Batya schwer behindert auf die Welt kommen würde, rieten die Ärzte ihren Eltern zur Abtreibung. Dass das Mädchen überhaupt überleben würde war fraglich, und selbst dann würde sie zum Vollzeitjob für ihre Eltern Racheli und Raffi Goldstein werden.

Batya überlebte, doch nun ist sie rund um die Uhr auf Pflege angewiesen. Dazu kommt nun, dass Internet-Trolle das schwer behinderte Mädchen und ihre Eltern aufs Übelste beschimpfen.

„Sie haben gesagt, wir hätten sie töten sollen,“ meint Papa Naffi Goldman, wie die Daily Mail berichtet.

Attacken durch Online-Trolle

Gleich zwei seltene Syndrome erschweren der kleinen Batya das Leben: das Pfeiffer-Syndrom und das Antley-Bixler-Syndrom. Neben den Fehlbildungen am Schädel und der Wirbelsäule ist das Mädchen blind, taub und auf Atemhilfe angewiesen.

Ihre Eltern sprechen nun offen über die hasserfüllten Kommentare, die sie erhalten haben, weil sie ihre Tochter nicht während der Schwangerschaft abgetrieben haben.

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Anfangs waren die Ärzte nicht überzeugt, dass Batya überhaupt überleben würde. Sie kam mit Sauerstoffmangel auf die Welt, doch sie überwand alle Anfangsschwierigkeiten und kam durch. Doch die anderen Warnungen der Ärzte bewahrheiteten sich: Das Mädchen ist rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen, und nun sammelt die Familie Spenden für die Pflegekosten.

„Sie hatte einen vergrößerten Kopf und ihre Augen standen hervor. Ich konnte sofort sehen, dass ihre Wirbelsäule nicht gerade war. Sie sah wirklich erschreckend aus,“ meinte Papa Naffi Goldman gegenüber der Daily Mail.

„Es bereitete uns große Angst. Wir wussten sofort, dass die Zukunft sehr schwierig für uns werden würde.“

Nichtsdestotrotz überschütteten sie ihre Tochter mit Liebe. Worauf sie allerdings nicht vorbereitet waren, war die böse Kritik, die ihnen vor allem im Netz entgegenschwappte. Als Mutter Racheli Goldman Bilder ihrer Tochter auf Facebook teilte, dauerte es nicht lange, bis die Trolle aus ihren Höhlen schwärmten und das Mädchen verbal missbrauchten. Sogar Todesdrohungen hat die Familie erhalten.

Ein Kommentar lautete: „Denken Sie wirklich, dass es richtig ist, diese Kreatur am Leben zu lassen?“

Die respektlose Grausamkeit der vielen Kommentare hat die Goldmans entsetzt. Auf derartigen Hass waren sie nicht vorbereitet.

„Die Menschen sagen, ‚warum habt ihr eine Kreatur wie diese in die Welt gesetzt, ihr hättet sie töten sollen.‘ Es brach uns das Herz,“ erklärt Naffi Goldman.

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Jeder Mensch sollte mit Respekt behandelt werden. Wer wegen ihrer Entscheidung, den ärztlichen Rat der Abtreibung auszuschlagen, durchdachte Kritik an den Eltern üben möchte, soll dies tun. Doch Batya verbal zu verunglimpfen zeugt von einer Grausamkeit, die kein Mensch verdient hat.

 

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