Sozialarbeiter führt zurückgezogenes Leben – sein Tod bringt ein Geheimnis ans Licht, das alle verblüfft

Alan Naiman führte ein sparsames Leben ohne viel Prunk und das Bedürfnis, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Er liebte seinen Job als Sozialarbeiter, der es ihm ermöglichte, viele Menschen kennenzulernen und Fremden zu helfen. Doch außerhalb der Arbeit zog er ein zurückgezogenes Leben vor. Er heiratete nie und hatte auch keine Kinder.

Selbst die wenigen Menschen, die ihn gut kannten, ahnten nicht, dass er ein großes Geheimnis hütete, das erst nach seinem Tod ans Tageslicht kommen sollte.

Diejenigen, die Alan kannten, wussten, wie sparsam er mit seinem Geld umging. Statt neue Schuhe zu kaufen, reparierte er gerne einmal die alten mit Klebeband. In Supermärkten und Restaurants war er immer auf der Jagd nach den besten Schnäppchen.

Erst nach Alans Tod verstanden alle, warum er ein so sparsames Leben geführt hatte.

Klug investiert

Alan arbeitete als Sozialarbeiter und erhielt laut CTV News ein Jahresgehalt von 67.234 $. Doch zudem nahm er Zeit seines Lebens auch viele Nebenjobs an, um zusätzliches Geld zu verdienen. Er investierte klug und erbte nach dem Tod seiner Eltern eine nette Geldsumme.

Manchmal hatte er drei Jobs gleichzeitig.

Facebook/ WFMY News 2

Der Sozialarbeiter aus dem US-Staat Washington erlebte durch seine Arbeit aus nächster Nähe, wie schwierig das Leben für viele Kinder war. Außerdem wuchs er mit einem älteren Bruder auf, der eine Entwicklungsstörung hatte. Sein Leben widmete er der Unterstützung anderer.

Alan sprach selten über seinen Bruder, und viele Leute wussten nicht, dass er sich außerdem als Pflegevater zur Verfügung gestellt hatte.

Erst nach dem Tod seines Bruders 2013 gönnte sich der Sparfuchs einen Sportwagen.

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Als Alan im Dezember 2018 an Krebs starb, kam sein großes Geheimnis ans Licht. In seinem Testament hatte der Sozialarbeiter 11 Millionen US-Dollar für Wohltätigkeitsorganisationen von Kindern hinterlassen.

Er legte genau fest, wie viel Geld jede der Wohltätigkeitsorganisationen bekommen würde. Stattliche 2,5 Millionen US-Dollar gingen an das Interim-Care-Center für Kinder, das Babys von drogenabhängigen Müttern hilft. Eine weitere Einrichtung, der er finanzielle Unterstützung entgegenbrachte, war die Pflegeorganisation Treehouse.

Selbst im Tod großzügig

Die meisten Organisationen, denen er Geld hinterließ, hatten keine persönliche Beziehung zu Alan, einschließlich des Interim-Care-Centers.

Alan hatte die Organisation vor ein paar Jahren einmal angerufen, weil er Hilfe bei der Vermittlung eines Kindes gebraucht hatte, doch kein Mitarbeiter des Zentrums hatte ihn je persönlich getroffen.

Alan führte ein sparsames Leben, nur um auch nach seinem Tod noch anderen Menschen helfen zu können. Was für eine unglaubliche Geste.

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