Stiefvater misshandelt Jungen über Monate, musste etwa eine Woche vor Wand stehen – Mutter schreitet nicht ein

Ein Kind aus Naugatuck, Connecticut, USA, musste in den vergangenen Monat einen wahren Albtraum durchleben, ausgelöst durch seinen Stiefvater. Dieser misshandelte und missbrauchte den armen Jungen und schien wohl Gefallen daran gefunden zu haben.

Der 31-jährige Stiefvater Kevin Grant erlaubte dem Jungen etwa nicht, in seinem eigenen Bett zu schlafen und zwang ihn dazu, heiße Flüssigkeiten zu trinken, sich zu übergeben oder einen ganzen Tag lang auf ungekochtem Reis zu knien.

Während dadurch ein körperlicher Schaden entstand, musste auch die Seele leiden. Denn die Mutter des Jungen, die 29-jährige Kaitlin Elizabeth Baptiste, schritt nicht einmal ein und ließ ihren Freund ihren Sohn einfach weiter misshandeln.

Am 1. Oktober konnte der arme Junge aber endlich befreit werden, nachdem ein anonymer Anruf beim Department of Children and Families bezüglich des häuslichen Missbrauchs einging.

Die Polizei leitete sofort Ermittlungen ein, die unzählige Foltermethoden, die Kevin laut Hartford Courant an dem Jungen im Haus auf der Forest Street ausübte, ans Tageslicht.

Ein Vorfall hatte sich vergangenen Juni ereignet. Damals schaute der Junge friedlich Fernsehen, als sein Bruder beim Spielen mit seinen Geschwistern auf einen Tisch fiel. Der Bruder „hatte eine offene Wunde am Kopf“ und obwohl der misshandelte Junge nichts damit zu tun hatte, wurde ihm die Schuld gegeben, dass sich sein Bruder verletzt hatte.

Als Bestrafung musste er eine Woche lang vor einer Wand stehen. Selbst wenn er aß musste er dort stehen.

Der Stiefvater zwang ihn, mehrere Nächte in der Garage zu schlafen und danach für vier Monate in der Waschküche. Bei der Befragung sagte der Junge gegenüber den Ermittlern, dass seine Mutter ihm die Erlaubnis gab, anzuklopfen, wenn er aufs Klo musste. Doch sein brutaler Stiefvater erlaubte nicht einmal das. Kevin schrie ihn an, wenn so etwas passierte, und befahl ihm, in die Hose zu machen, anstatt anzuklopfen.

Leider war das aber noch nicht alles. „Kevin tat ihm andauernd etwas an und zwang ihn dazu, Dinge zu tun, die ihm wehtaten“, sagte ein Beamter.

Das Kind musste Liegestütze machen, bis seine Arme nachgaben, wurde gezwungen, auf einer Leiter zu stehen, während er ein Bein ausstrecken musste und Kevin darunter Reißzwecke hielt. Der brutale Stiefvater soll dem Jungen sogar eine Flasche in den Mund gesteckt und ihn dadurch massiv verletzt haben, berichtete einer der Ermittler.

Nachdem die schreckliche Folter ans Licht kam, wurde Kevin festgenommen und wegen Missbrauch, Körperverletzung, Kindesmissbrauch und Freiheitsberaubung angezeigt, wie AP berichtete.

Kaitlin wurde ebenfalls festgenommen, weil sie die ganze Zeit nur zugesehen hatte, als Kevin sich an ihrem armen Sohn vergriff. Auch ihr werden mehrere Vergehen zur Last gelegt.

„Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen wir davon aus, dass die Festgenommene über die Taten ihres Mannes, dem Stiefvater des Jungen, Bescheid wusste. Etwa dann, als er für mehrere Monate in einem abgeschlossenen Schrank leben und körperliche Folter durchleben musste. Dazu gehörte auch stundenlanges Knien und heiße Getränke trinken, bis er sich übergab“, sagte die Polizei gegenüber der Daily Mail.

Der Stiefvater kam unterdessen für die Kaution in Höhe von 25.000 Dollar wie auch Kaitlin, in Höhe von 10.000 Dollar, auf. Sie müssen sich am 10. November vor Gericht verantworten.

Es ist einfach unvorstellbar, was der arme Junge in den letzten Monaten durchlebt haben muss.

Hoffentlich kann er sich davon erholen und seine Peiniger werden für ihre Taten entsprechend bestraft.

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