Teenager führt seine 10-jährige Schwester mit Leukämie zum Schultanz aus bevor sie daran stirbt

Eine Krebsdiagnose steckt man nie einfach so weg. Es ist fürchterlich und diese lebensverändernde Information lässt auch den stärksten Menschen auf die Knie fallen. Noch schlimmer ist es nur, wenn dann noch ein kleines Kind involviert ist.

Natürlich kann man sagen, dass die Medizin mittlerweile recht gut ausgestattet ist und dadurch dem Krebs den Kampf ansagen kann, doch auch dann kann es vorkommen, dass Ärzte an ihre Grenzen kommen und nichts mehr machen können.

Als die Familie Spader aus Sioux Falls, South Dakota, USA, erfuhr, dass ihre 10-jährige Tochter an einem nicht behandelbaren Krebs erkrankt war, wollten sie unbedingt noch etwas Besonders machen, bevor sie nicht mehr auf der Welt sein würde. Mit viel Anstrengung waren sie dann auch bei ihrem Vorgehen erfolgreich.

Wie die Daily Mail berichtete, bemerkte die Mutter Stephanie Spader, dass irgendetwas mit ihrer Tochter Rebekah nicht stimmte, als sie ungefähr sechs Jahre alt war. Leider hatte sie damit recht und kurze Zeit später kam heraus, dass sie am myelodysplastischen Syndrom erkrankt war. Das ist zwar nicht der eigentliche Krebs, doch dieses Syndrom kann sich später zu Leukämie entwickeln.

Rebekah unterzog sich einer Knochenmark-Transplantation, in der Hoffnung, dass man dadurch ihr Leben retten könnte. Doch leider war sie nicht erfolgreich und schon bald verbreitete sich der Krebs in ihrem ganzen Körper.

Posted by Stephanie Peters Spader on Wednesday, 3 August 2016

Als den Eltern gesagt wurde, dass Rebekah nur noch wenige Tage zu leben hätte, entschieden sie sich schweren Herzens die Behandlung zu unterbrechen und konzentrierten sich eher darauf, ihrer Tochter die letzten Stunden auf der Erde so schön wie möglich zu bereiten.

Mit diesem Gedanken im Kopf entschied sich ihr Bruder A.J. dazu, etwas wirklich Herzergreifendes zu machen. Er wollte seine Schwester – die zur gleichen Zeit 10 Jahre alt wurde – mit zum Schultanz zu nehmen.

Natürlich akzeptierte Rebekah das Angebot ihres Bruders sofort und es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit sie etwas erleben konnte, was sie normalerweise nicht mehr erleben würde.

„Ich wollte unbedingt meine Schwester fragen, weil sie es sehr wahrscheinlich ihren eigenen Tanz nicht mehr miterleben wird“, erklärte A.J.

„Deswegen dachte ich: `warum frage ich nicht einfach sie?`“

„Ihr Lachen ist so schön“, fuhr er fort. „Es macht wirklich Spaß, einfach nur mit ihr zusammen zu sein und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen, während sie noch körperlich fit ist.“

So kam es, dass Rebekah die Tanzbegleitung ihres Bruders wurde. Der Tanz fand am Valentinstag 2016 statt und Bruder und Schwester hatten wirklich eine großartige Zeit zusammen.

Traurigerweise war dieser Tanz einer der letzten gemeinsamen Erinnerungen von Bruder und Schwester. Die kleine Rebekah verstarb am 4. August des gleichen Jahres, doch ihr Licht scheint weiter und wird niemals wirklich erloschen.

Es hat nicht lange gedauert, bis mir beim Schreiben dieser Geschichte die Tränen gekommen sind. Ich kann gar nicht fassen, wie viel Schmerz die Familie Spader erlebt haben muss und deswegen schicke ich alle meine Gebete zu ihnen.

A.J. hat wirklich noch etwas Wunderbares für seine Schwester getan. Sie durfte sich schick machen und den ganzen Abend eine Prinzessin sein, trotz alldem, was sie durchgemacht hatte und noch durchmachen musste.

Ruhe in Frieden, süße Rebekah!

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