Bezirk in den USA begrenzt Reaktion auf Notrufe - steigende Benzinpreise

Bezirk in den USA begrenzt Reaktion auf Notrufe – Kraftstoffbudget bereit aufgebraucht

Ein Bezirk um US-Bundesstaat Michigan hat angekündigt, dass er die persönliche Beantwortung von Notrufen einschränken muss, da sein Budget für Kraftstoff bereits erschöpft sei. Grund dafür sind die dramatisch gestiegenden Benzinpreise.

Das Sheriff’s Department gab bekannt, dass die hohen Benzinpreise dazu geführt haben, dass die Beamten ihr Treibstoffbudget bereits einige Monate zuvor aufgebraucht hatten.

„Wir haben die Mittel, die für Kraftstoffvorgesehen waren, bereits mehrere Monate vor der Neufestsetzung des Budgets ausgeschöpft“, erklärte das Büro des Sheriffs.

Die Arbeitsweise der Beamten müsse sich deshalb ändern, vor allem die Art und Weise, wie sie auf Notrufe reagieren.

Es gibt Anweisungen, dass manche Notrufe vorzugsweise bereits am Telefon geklärt werden sollen. Damit sind vor allem jene Anrufe gemeint, die nicht lebensbedrohlich sind und bei denen keine Beweise gesammelt oder dokumentiert werden müssen.

„Ich möchte der Gemeinde versichern, dass die Sicherheit unser oberstes Ziel ist, und wir werden auch weiterhin auf diese Art von Anrufen (Anm.: die Polizisten vor Ort erfordern) reagieren“, fügte der Sherrif hinzu und wies darauf hin, dass die regulären Streifen trotz des Haushaltsproblems fortgesetzt würden.

Die Benzinpreise im ganzen Land überschritten am Mittwoch die Marke von 5 Dollar pro Gallone. Eine Gallone entspricht in etwa 3,8 Liter.

Und es könnte noch schlimmer werden, erklärt ein Experte: „Die Situation könnte sich noch verschärfen, wenn es in diesem Sommer zu unerwarteten Problemen in den Raffinerien des Landes oder zu einem größeren Wirbelsturm kommt, der die Ölproduktion oder die Raffinerien beeinträchtigt.“

Droht uns ein solches Szenario bald auch in Deutschland? Was sagst du dazu?

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