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Lehrer (†47) wurde auf Straße geköpft: Schülerin (13) gesteht – Geschichte über ihn war ausgedacht

Frankreich: Eine Schülerin aus Frankreich hat für den grausamen Mord an ihrem Lehrer, Samuel Paty, gesorgt, nachdem sie erklärt habe, dass sich dieser über Prophet Mohammed lustig gemacht hatte.

Nun gesteht die 13-Jährige, dass sie sich all dies ausgedacht hatte, um nicht Ärger von ihren Eltern für das Schulschwänzen zu bekommen.

Geschichts- und Erdkundelehrer Paty war im vergangenen Jahr tragischerweise in den Medien, nachdem der 47-Jährige auf offener Straße geköpft wurde.

Eine Schülerin hatte zuvor ihrem Vater erzählt, dass sich der Lehrer mit einem Bild, das den Propheten des Islam nackt gezeigt haben soll, über ihn lustig gemacht habe. Zuvor soll er alle muslimischen Schüler gebeten haben, den Klassenraum zu verlassen.

Nun kommt ans Licht, dass all dies ausgedacht war…

Nachdem seine Tochter ihm diese Geschichte erzählt hatte, zeigte der Vater der 13-Jährigen den Mann an und startete im Internet eine Hasskampagne gegen ihn.

Anschließend erhielt Paty von mehreren Menschen Todesdrohungen aus der ganzen Welt und wurde zehn Tage später auf offener Straße in Paris von einem 18-Jährigen geköpft.

Nun wurde die Schülerin schuldig gesprochen, dass sie sich all dies nur ausgedacht habe, um keinen Ärger von ihrem Vater zu bekommen.

Der Anwalt des Mädchens bestätigte am Montag, dass seine Klientin nicht mal in dem Unterricht war, in dem es geschehen sein soll. Stattdessen hatte sie sich für diesen Tag krankgemeldet.

„Sie hat gelogen, weil sie sich in einer Spirale gefangen gesehen hat, weil ihre Mitschüler sie gebeten haben, ihre Sprecherin zu sein“, erklärte der Anwalt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Außerdem log die Schülerin ihren Vater an, nachdem sie von der Schule suspendiert wurde. Sie wurde eigentlich dafür bestraft, Unterricht zu schwänzen, aber erzählte ihrem Vater, es wäre gewesen, weil sie so sauer darüber war, was ihr Lehrer angeblich gemacht haben soll.

Die 13-Jährige wurde wegen Verleumdung verurteilt, während ihr Vater wegen „Anstiftung zu terroristischem Mord“ verhaftet wurde.

Die Anklage hatte Beweise vorgelegt, wonach seine Hasskampagne gegen den Lehrer direkt zu dessen Ermordung geführt habe.

Der Mörder von Samuel Paty wurde kurz nach dem Anschlag von der Antiterroreinheit erschossen.

Ruhe in Frieden, Samuel Paty.

Mord und Gewalt darf niemals die Antwort auf jegliche Anschuldigung sein, egal um welche Religion oder welche angebliche Fehlentscheidung eines Menschen es geht.