Stephen Hawking warnte: Die Erde könnte in 600 Jahren ein „riesiger Feuerball“ sein

Nur wenige Wissenschaftler haben sich so unverblümt über die Zukunft der Menschheit geäußert wie der Physiker Stephen Hawking. Eine seiner eindringlichsten Warnungen betraf das langfristige Schicksal der Erde selbst.

Stephen Hawking war bekannt für seine Arbeit in der theoretischen Physik und Kosmologie. Der Wissenschaftler starb 2018, doch davor machte er zahlreiche Vorhersagen darüber, wohin uns unsere Entwicklung als Spezies führen könnte. Er betonte potenzielle Bedrohungen und stellte sie als Möglichkeiten dar, mit denen sich die Menschheit auseinandersetzen müsse.

Eine dieser kühnen Vorhersagen war eine Warnung über das langfristige Schicksal der Erde. Berichten zufolge warnte Hawking davor, dass die Kombination aus raschem Bevölkerungswachstum und steigendem Energieverbrauch den Planeten in Richtung katastrophaler Folgen treiben könnte.

„Dieses exponentielle Wachstum kann nicht bis ins nächste Jahrtausend fortgesetzt werden. Bis zum Jahr 2600 würde die Weltbevölkerung Schulter an Schulter stehen, und der Stromverbrauch würde die Erde rotglühend leuchten lassen. Das ist unhaltbar“, sagte er im November 2017 auf dem Tencent WE Summit, wie IGV berichtete.

Stephen Hawkings eindringliche Warnung

Er skizzierte ein Szenario, in dem der Planet in etwa 600 Jahren unbewohnbar werden könnte. Was in diesem Szenario übrig bleiben würde, warnte er, sei nur ein „riesiger Feuerball.“

Hawking äußerte nicht nur Sorge über die Zukunft der Menschheit. Er wies auch auf Bedrohungen wie Atomkrieg, globale Pandemien und die rasante Entwicklung von KI hin. Jedes dieser Risiken, sagte er, könnte weitreichende Zerstörung auslösen.

Zum Thema Erderwärmung und Klima sagte er 2016: „Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe für den Planeten Erde in einem einzelnen Jahr ziemlich gering sein mag, summiert sie sich über die Zeit und wird in den nächsten tausend oder zehntausend Jahren nahezu zur Gewissheit.“

Es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass diese Aussagen seine Einschätzung widerspiegeln – keine unvermeidlichen Tatsachen.

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