Zahnarzt erzählt, wie es ist, Vater mit Down-Syndrom zu haben – „Ich bin stolz auf meinen Vater“

Das Internet mag voll von Horrorgeschichten und Dingen sein, die man lieber nicht sehen möchte – vor allem in den letzten Monaten. Aber hin und wieder gibt es Geschichten, die einen inspirieren und Hoffnung schenken.

Sader Issa, der in Syrien Zahnmedizin studiert, erzählte, wie er mit seinem Vater, der an dem Down-Syndrom leidet, aufgewachsen ist. Seine Worte begeistern Tausende in den sozialen Medien.

Sader’s Vater, der Jad heißt, habe ihn vom Tag seiner Geburt an mit Liebe und Zuneigung überschüttet und sein Bestes getan, um Saders Kindheit so zu gestalten wie die eines jeden anderen Kindes.

Als er jünger war, nahm Jad einen Job in einer Weizenmühle an und begann zu sparen, damit sein Sohn das College besuchen konnte.

Jad tat alles, was in seiner Macht stand, um seinem Sohn die besten Chancen im Leben zu geben, und er inspirierte Sader dazu, hart zu studieren und Arzt zu werden.

Darüber hinaus ist Jad eine Stütze seiner Gemeinschaft. Sein Sohn Sader gibt zwar zu, dass das Leben mit dem Down-Syndrom einige Komplikationen mit sich bringt, aber sein Vater hat sich davon nicht beirren lassen.

Sader sagte der Syrian Society for Social Development (Syrischen Gesellschaft für soziale Entwicklung), er schäme sich nicht für seinen Vater. Ganz im Gegenteil.

„Ich bin stolz auf meinen Vater. Während meines ganzen Lebens war er die größte Unterstützung für mich, wenn ich sie brauchte“, sagte Sader.

Sader erklärte, dass Jad unglaublich stolz darauf ist, dass sein Sohn Arzt geworden ist.

„Man kann sehen, wie sich seine Augen mit Freude und Zufriedenheit füllen, als wolle er damit ausdrücken: Ja, ich habe das Down-Syndrom, aber ich habe diesen Mann großgezogen und alles in meiner Macht Stehende getan, damit er Arzt wird und anderen helfen kann“, sagte er.

Es ist für alle deutlich zu sehen, dass Jad Sader liebt, wie jeder andere Vater seinen Sohn auch. Heute arbeitet Sader als Zahnarzt – ein sehr angesehener und gut bezahlter Beruf in Syrien.

„Ich glaube, ich wäre viel weniger begeistert vom Leben und viel weniger leidenschaftlich bei dem, was ich tue, wenn ich nicht meinen besonderen Vater hätte“, schrieb Sader in Mars 2021 und betitelte ein wunderschönes Foto mit seinem Vater.

Laut der Webseite Bored Panda, die mit dem National Down Syndrome Congress (NDSC) über Saders Geschichte sprach, ist es eigentlich selten, dass Männer mit Down-Syndrom Kinder haben.

Aber es gibt einige außergewöhnliche Fälle.

„Menschen mit Down-Syndrom sind ihren typischen Altersgenossen ähnlicher, als sie sich von ihnen unterscheiden“, sagten sie. „Sie brauchen länger, um Meilensteine zu erreichen, wenn sie jung sind, aber sie erreichen sie! Sie haben Gefühle und Emotionen, und sie wollen mit Respekt behandelt werden.“

Jad und sein Sohn Sader verdienen höchste Anerkennung. Ihre Vater-Sohn-Bindung ist ebenso inspirierend wie wunderschön!

Menschen mit Down-Syndrom sind Menschen wie wir anderen auch, fähig zu lieben und sich zu kümmern, zu fürchten und Angst zu haben.

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