Quelle: Ashleigh White/Facebook (Screenshot)

Bei eigener Taufe von Verwandten geküsst: Baby kämpft nach Virus-Infizierung ums Überleben

Sobald das erste Baby in der Familie auf die Welt kommt, ist die Freude natürlich dementsprechend groß und fast jeder möchte in irgendeiner Form seine Liebe zeigen.

Manche möchten es unbedingt auf dem Arm halten, andere gehen noch einen Schritt weiter und knuddeln beziehungsweise küssen das Baby.

Doch gerade so junge Lebewesen haben noch kein komplett funktionierendes Immunsystem, das bei etwaigen Notfällen für den nötigen Schutz sorgt. Aus diesem Grund müssen Babys auch so weit es geht hygienisch auf dem höchsten Stand sein.

Das hätten sich im folgenden Fall am besten auch die Verwandten von Ashleigh White und ihrem Baby Noah vor Augen führen müssen. Denn was im Anschluss an seine Taufe folgte, ließ den größten Albtraum einer Mutter Wahrheit werden.

Eine Taufe ist in der Regel eine wunderschöne Art und Weise, einen kleinen Menschen vor Gott in der Welt zu begrüßen.

Doch was Ashleigh White und ihr Sohn Noah nach seiner Taufe erlebten, hatte nichts Schönes mehr an sich, wie die Gala berichtete.

Während der Taufe wurde Noah nämlich von zahlreichen Verwandten geknuddelt und auf den Arm genommen. Doch das Schlimmste daran waren wohl die vielen Küsse, denn Noah erkrankte im Anschluss an seinen Tag schwer.

Einer der Verwandten hatte ihn wohl mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 angesteckt.

Alles begann damit, dass das Auge von Noah ein paar Tage später anschwoll, sogar wässerte und infiziert aussah, für Ashleigh war das natürlich ein Grund zu großer Sorge.

Sie brachte Noah schnell zu einem Kinderarzt, doch vor Ort vermuteten sie lediglich einen verstopften Tränenkanal hinter diesen Symptomen. Daran lag es aber nicht, wie sich später zeigte. In den darauffolgenden Tagen bildeten sich nämlich Bläschen am Auge.

Nach weiteren Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass Noah sich mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 infiziert hatte, der auch „Todeskuss“ genannt wird.

Dieser wird nämlich meist durch das Küssen übertragen und kann für Säuglinge lebensbedrohlich werden.

Lately I’ve been seeing more and more babies becoming ill contracting HSV-1 ( the kiss of death) and just want to make…

Posted by Ashleigh White on Thursday, 2 May 2019

Noah kämpfte in den kommenden zwei Monaten um sein Leben und musste sogar stationär behandelt werden, wäre in dieser Zeit fast erblindet. Dass es nicht dazu kam, verdankt Noah seiner Mutter, die früh handelte und ihn vor Schlimmerem bewahrte.

Gegenüber The Sun erzählte Ashleigh:

„Wir haben es bemerkt, bevor der Virus in den Blutkreislauf eindringen konnte.“

Noah musste darüber hinaus zweimal operiert werden, im März kam dann aber der Rückschlag:

Ihm ging es wieder schlechter und er muss seitdem medikamentös behandelt werden.

Seine Mutter sagte dazu:

„Jetzt wird er bis März 2020 nicht von der Medikation wegkommen.“

In einem Post auf Facebook ruft die 21-Jährige deswegen alle dazu auf, Neugeborene auf keinen Fall ins Gesicht zu küssen. Denn Noah muss sich laut seiner Mutter bei Taufe angesteckt haben und sie wird wohl darauf achten, dass es zu keinen weiteren Küssen auf ihrem Baby kommen wird.

Von manchen Viren merkt der Mensch nicht einmal was, trotzdem können sie weitergegeben werden und andere Menschen in Gefahr bringen.

Wir wünschen Noah an dieser Stelle alles Gute, dass er sich wieder komplett erholt.

Teile diesen Artikel, um Noah ebenfalls gute Besserung ein weiteres Leben ohne schwerwiegenden Krankheiten zu wünschen.