Neunjähriger Junge kann das Leben wieder in vollen Zügen genießen – er hat einen der seltensten Krebsarten besiegt

Ein neunjähriger Junge hat dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen und sich gegen alle Widerstände durchsetzen können. Er hat eine sehr seltene Krebsart besiegt, wofür er sich eine lebensbedrohlichen Operation unterziehen musste.

Dabei wurde ihm die Leber entfernt und wieder eingesetzt.

Laut den Berichten der Daily Mail wurde bei Saul Hayden in der Leber ein Rhabdoidtumor im vierten Stadium festgestellt, nachdem er zuvor über Bauchschmerzen geklagt hatte. Als seine Mutter Vicki Kay-Spruce noch eine Beule bei ihrem Sohn ertasten konnte, brachte sie ihn sofort zum Arzt.

Dort bekam die Familie die niederschmetternde Diagnose und nicht nur das. Die Ärzte mussten Vicki noch sagen, dass es sich bei dem Krebs um eine sehr seltene Form handele: medizinische Fachzeitschriften schrieben über die Erkrankung, dass bislang erst 53 Menschen auf dieser Welt dagegen gekämpft hatten und nur fünf von ihnen überlebt hätten.

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Gepostet von Education for all am Sonntag, 8. März 2020

Dennoch ließ sich Saul dadurch nicht von seinem Weg abbringen und wurde dadurch zu eine Inspiration für uns alle. Der kleine Junge musste zehn Chemotherapien über sich ergehen lassen, eher er sich einer schwierigen Leberoperation unterzog.

Dabei wurde ihm die Leber entfernt und wieder in seinen Körper eingesetzt, nachdem sein Organ von dem Tumor befreit wurde.

Glücklicherweise waren die zehnstündige Operation und die ganze Behandlung erfolgreich – vor einem Monat konnte bei einem Scan kein Krebs mehr bei Saul festgestellt werden.

Vicki, die aus Cheshire, England, stammt, sagte dazu:

„Es war einer der besten Tage meines Lebens. Die besten Nachrichten, die ich mir vorstellen konnte. Wir freuen uns darauf, endlich wieder eine normale Familie zu sein und es fühlt sich auch ungewohnt an, dass er nicht mehr behandelt werden muss.

Es war die schlimmste Zeit unserer Lebens. Der Krebs raubte uns alles, was wir zuvor erreicht hatten. Saul ist einfach nur großartig und mir fehlen die Worte, die beschreiben, wie stolz ich auf ihn bin.

Er ist der beste Junge, den ich jemals getroffen habe. Die Art und Weise, wie er die ganze Zeit gekämpft hat, ist beeindruckend. Ich kann es nicht in Worte fassen, wie viel uns das bedeutet. Sogar die Ärzte sagten, dass sie nicht geglaubt hätten, dass wir jemals dort sein würden, wo wir jetzt sind.“

Saul hatte sich im vergangenen Jahr krank gefühlt, nachdem er über Magenschmerzen und Appetitverlust geklagt hatte. Seine Mutter hatte dahinter einen Virus vermutet und um ihm die Angst zu nehmen, tastete sie seinen Bauch ab. Daraufhin bemerkte sie eine ungewöhnliche Beule, die sie veranlasste, sofort mit ihrem Sohn ins Krankenhaus zu fahren.

Vicki sagte:

„Ich erinnere mich daran, als sie das erste Mal sagten, dass er Krebs habe. Meine Welt brach in sich zusammen. Sie sagten, der Krebs sei in seiner Leber und könnte in seine Lunge und Arterien streuen. Es brach mir das Herz und es verging kein einziger Tag, an dem ich nicht für längere Zeit weinte.“

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Gepostet von OLD POST am Sonntag, 8. März 2020

„Man denkt nicht daran, dass ein achtjähriger Junge jemals an Krebs erkranken könnte. Es ist erschreckend, denn es gab eigentlich keine Hinweise und ihm schien es gut zu gehen. Doch der Krebs war monatelang da und hat auch gestreut.

Er bekam eine schreckliche Prognose, weil der Krebs so aggressiv war. Der Krebs kann sich jederzeit verändern und sich auf die Behandlung einstellen. Uns wurde gesagt, dass der Krebs zu jenen gehört, die besonders schwierig zu behandeln sind. Die Aussichten für ihn waren nicht rosig, doch sie sagten, dass sie alles in ihrer Macht Stehende machen werden.“

Nach 80 Tagen Chemotherapie war der Tumor von Saul so klein, dass die Ärzte die lebensrettende Operation vornehmen konnten. Obwohl diese dermaßen kompliziert und heikel war, zögerten sie keine Sekunde.

„Ohne Operation hätte er keine Chance gehabt“, fügte Vicki hinzu. „Die Operation war so selten, dass jeder sie mitmachen wollte.

Sie hatten gleichzeitig aber auch die Sorge, dass Saul es nicht schaffen würde. Mir wurde gesagt, dass einer von zehn Erwachsenen diese Art der Operation nicht überlebt, weswegen sein Risiko sogar noch höher war. Ich kann es nicht beschreiben, wie wir alle uns dabei fühlten.“

Behandlung geht weiter

Sauls Behandlung in Form von Strahlentherapie und Chemotherapie wurde mit der Absicht weitergeführt, damit jeglicher Krebs zerstört werden würde. Bei der letzten Behandlung im Januar zeigte der Scan, dass keine „Beweise der Krankheit“ mehr zu sehen seien.

„Ich weiß nicht, wie er das geschafft hat, doch er konnte die Kraft von irgendwoher ziehen, die komplette Zeit zu lächeln“, erklärte Vicki.

„Sie haben gesagt, dass sie begeistert waren, wie gut er das alles durchgestanden hat. Wir wurden auch gewarnt, dass die Chancen größer seien, dass er daran sterben würde als überleben. Es ist die schlimmste Prognose, bevor man sagt, dass der Krebs inoperabel ist.“

Vicki hofft jetzt, dass Saul zum Ende des Jahres wieder in die Schule gehen kann. Die Ärzte werden seinen Weg zurück ins Leben genauestens beobachten und werden ihn alle sechs Wochen scannen, damit der Krebs so früh wie möglich gesehen wird, sollte er zurückkommen.

Großartige Leistung, Saul. Wir sind so glücklich, dass du die ganze Zeit an dich geglaubt hast. Du hast wirklich das Herz eines Löwen.

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