Amazonas-Stamm gewinnt vor Gericht gegen Ölgesellschaft – rettet dadurch halbe Millionen Hektar Wald

Viele Menschen sorgen sich zurzeit um die Umwelt und die anhaltende Klimakrise. Wie sollen wir die Welt nachhaltig und am Leben erhalten?

Welche Gesetze müssen wir festlegen, damit unsere Kinder und Enkelkinder in einer grünen und nachhaltigen Welt leben können? Was können wir in unserem täglichen Leben tun, um den Klimawandel einzudämmen?

Natürlich ist es ein großer Schritt, Bäume und andere Pflanzen zu recyceln oder zu pflanzen. Ein noch größerer Schritt besteht jedoch darin, zu verhindern, dass große Unternehmen noch mehr Wälder zerstören, als eh schon zerstört wurden.

Der Amazonas-Regenwald besteht aus Millionen von Bäumen und wird deswegen oft als „Lunge“ der Welt bezeichnet.

Der Amazonas hat viele Funktionen

Der Amazonas ist verantwortlich für die Aufnahme von Kohlendioxid, Treibhausgasen und für die Produktion von erheblichen Mengen an Sauerstoff. Darüber hinaus hat sich dort ein vollständiges Ökosystem mit Tausenden von Arten, von denen einige noch nicht entdeckt wurden.

Schon die Abholzung eines kleinen Teils dieses Regenwaldes kann katastrophale Auswirkungen auf den Planeten haben.

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Kurz gesagt, die Abholzung des Regenwaldes sollte unter allen Umständen verhindert werden.

Vorrangiges Interesse? Geld

Leider sind aber viele große Unternehmen mehr daran interessiert, Geld zu verdienen, anstatt den Planeten zu retten. Und leider wurden in den letzten Jahren immer größere Teile des Amazonas zerstört, denn der Ertrag für die Unternehmen ist einfach zu groß.

Vor kurzem plante die Regung von Ecuador, in einem 7 Millionen Hektar großen Regenwaldgebiet nach Öl zu bohren. Die Idee war, 16 Ölplattformen zu bauen, um Öl zu fördern.

"After a long legal battle with a number of organizations, the Waorani people successfully protected half a million…

Gepostet von Earth to Earthlings am Sonntag, 19. Mai 2019

Die Verantwortlichen stießen jedoch auf großen Widerstand, nicht zuletzt von der Waorani-Bevölkerung in Pastaza, einem Stamm im Amazonasgebiet, der Seit Hunderten von Jahren in der Gegend lebt.

Es ist ihr Zuhause, so wie sie es kennen.

Der Stamm reichte daraufhin eine Klage beim Gericht ein, das vor kurzem die Entscheidung traf, die Installationen der Ölplattformen einzustellen.

Keine Ölbohrungen

Diese Entscheidung verbietet es Ölfirmen und der ecuadorianischen Regierung auch, in weiteren Gebieten zu bohren.

Der Stamm hat das Gerichtsverfahren gewonnen, aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Die Menschen erwarten von der Regierung, dass sie gegen die Entscheidung Berufung einlegt, weil sie nach wie vor das wertvolle Öl haben wollen, das unter der Erde schlummert.

Hoffentlich wird das Gericht zu seiner Entscheidung stehen und zugunsten des Stammes entscheiden, damit der wunderschöne Amazonas nicht noch weiter leiden muss.

Das sind großartige Nachrichten für alle Umweltkämpfer dieser Welt. Dieses Ökosystem ist überlebenswichtig für unseren Planeten.

Was tust du, um den Klimawandel zu verhindern?

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