Quelle: French Medical Institute for Mothers and Children FMIC/Shutterstock

Neugeborenes zweimal angeschossen: Säugling überlebt Schießerei in Krankenhaus

Afghanistan: Der Mittlere Osten ist eines der Gebiete unserer Erde, die in manchen Regionen enorm von terroristischen Vereinigungen und Angriffen betroffen ist.

Nicht zuletzt auch die anhaltenden Konflikte zwischen den USA und Rebellen, Terror-Regimen oder Terroristen sorgen für anhaltende Spannungen.

Afghanistan ist dabei eines der Länder, das immer wieder in den Schlagzeilen steht.

Seit den 70er Jahren herrscht dort Terror, Gewalt und Krieg. Eben diese Grausamkeiten haben sich nun in einem Krankenhaus in Kabul gebündelt.

Angreifer haben die Geburtsstation gestürmt und gezielt Jagd auf Schwangere und Neugeborene gemacht.

Neugeborenes zweimal angeschossen

Am vergangenen Dienstag kam es der afghanischen Hauptstadt Kabul zu einem Angriff auf einer Entbindungsstation.

Im Dascht-e Barchi Krankenhaus stürmten Bewaffnete die Station und begannen mit einer rücksichtslosen Schießerei.

Dabei machten sie gezielt Jagd nach schwangeren Frauen und Neugeborenen.

Am Ende sollten 23 Menschen ihr Leben verlieren. Wie durch ein Wunder überlebte die kleine Amina, obwohl sie zweimal von den Angreifern angeschossen wurde.

Über vier Stunden lang kämpften die bewaffneten Männer gegen den Sicherheitsdienst. Erst als alle Angreifer getötet wurden, endete der Terror.

Nazia, die Mutter der kleinen Amina, starb bei der Schießerei.

SHE WILL BE A STRONG LADY!An 11 hours old baby gets new life at FMIC after her mother was shot dead in a terrorist…

Gepostet von French Medical Institute for Mothers and Children- FMIC am Mittwoch, 13. Mai 2020

Säugling überlebt Schießerei in Krankenhaus

Die zwei Kugeln, die das Neugeborene getroffen haben, verletzten die kleine Amina schwer und zertrümmerten ihr Bein.

Der Säugling wurde umgehend mit anderen Verletzten in das Indira Ghandi Kinderkrankenhaus verlegt und dort notoperiert.

Aminas Bein konnte von den Ärzten operiert und geheilt werden, so dass sie die Schießerei im Krankenhaus tatsächlich überlebte, obwohl sie zweimal angeschossen wurde.

Gegenüber der BBC erklärt Frederic Bonnot, von Ärzte ohne Grenzen:

„Es ist schockierend. Wir wissen, dass es hier viele Attacken gibt. Aber dass sie eine Neugeborenenstation attackieren, hat niemand erwartet.“

Eine niederträchtige und grausame Attacke.

Das unglaubliche Schicksal der kleinen Amina sollte Trost und Hoffnung spenden.

Unser Mitgefühl und Beileid gilt allen Hinterbliebenen der Opfer.