Quelle: Darnella Frazier

Passanten flehen Polizist an, aufzuhören: Afroamerikaner von Beamten mit Knie im Genick erstickt

Minneapolis/USA: Dass die USA schwer davon betroffen sind, dass Polizeigewalt, vor allem gegen jeden, der nicht weiß ist, immer mehr überhandnimmt, ist mittlerweile bekannt.

Doch die Videos und Fotos, die aus Minneapolis auftauchten, zeigen, welche unglaubliche Grausamkeit und Willkür hinter vielen Einzeltaten sind.

Passanten filmten zwei Polizeibeamte, die einen Afroamerikaner auf dem Boden festhielten.

Dabei hatte ein Polizist sein Knie so sehr in sein Genick gedrückt, dass dieser flehte das zu lockern, da er keine Luft mehr bekam.

Wenig später verstirbt der Mann. Die Gesellschaft ist erzürnt und schockiert und spaltet sich so immer weiter.

Afroamerikaner von Beamten erstickt

Ein Handyvideo tauchte auf Facebook auf und sollte über die Grenzen der USA für unglaublichen Wirbel sorgen.

Die Aufnahmen schlagen so große Wellen, dass selbst das FBI und die Kriminalbehörde des Staates Minnesota Ermittlungen eingeleitet hat.

Zwei Polizisten hielten einen Mann fest und drückten ihn zu Boden. Ein Beamter saß ihm dabei mit seinem Knie im Nacken, so dass er keine Luft mehr bekommen sollte.

Minutenlang drückte er den Mann zu Boden, obwohl er immer wieder um Hilfe flehte.

„In Amerika schwarz zu sein, sollte kein Todesurteil sein. Fünf Minuten lang sahen wir einen weißen Beamten sein Knie in das Genick eines Schwarzen drücken.

Fünf Minuten. Wenn man jemanden um Hilfe rufen hört, sollte man helfen. Dieser Beamte versagte im grundlegendsten, menschlichen Sinne“, sagte Minneapolis Bürgermeister Jacob Frey.

Passanten flehen Polizist an

„Mein Bauch tut weh. Mein Nacken tut weh. Alles tut weh … (Ich brauche) Wasser oder so etwas. Bitte. Ich bitte Dich. Ich kann nicht atmen, Officer … ich kann nicht atmen. Ich kann nicht atmen.“

Das Flehen des Mannes ist auf den Handyvideos klar zu hören.

Zuvor sollten die Polizisten wegen eines Fälschungsdelikts in ein Geschäft gerufen worden sein. Die Beamten hatten dann den Mann in einem Auto gesehen und waren der Meinung, die Beschreibung des Täters würde auf ihn passen.

Er soll daraufhin aus dem Auto gestiegen und handgreiflich gegenüber den Polizisten geworden sein, die ihn daraufhin festnahmen und auf den Boden drückten.

Passanten flehen den Polizisten daraufhin immer wieder an, dass er dem Mann bitte helfen solle.

Irgendwann lag er bewusstlos mit blutender Nase unter dem Knie des Polizisten.

„Du hast den Mann gerade einfach getötet, Bro.“

Danach wurde der Verhaftete umgehend in eine Klinik gebracht, wo er allerdings kurz darauf an den Folgen der Luftknappheit starb.

Nun werden Körperkameras der Beamten beschlagnahmt, damit der Tathergang richtig aufgearbeitet werden kann.

Menschen überall in den USA gehen auf die Straße, um erneut gegen Polizeigewalt zu protestieren.

Sieht man sich die Bilder an, wird einem schnell klar, dass dies keine konforme Vorgehensweise war, die nun ein Menschenleben kostete.

Ruhe in Frieden!