„Gandu“ war so extrem, dass er im eigenen Land gesperrt wurde – jetzt läuft er auf Netflix

Ein Film, der so extrem war, dass er einst in seinem Heimatland blockiert wurde, ist jetzt auf Netflix verfügbar. Und eine bestimmte Szene hat diese Debatte erneut entfacht.

Film „Gandu“ sorgt erneut für Kontroversen

Netflix ist voller Filme, die uns zum Lachen, Weinen oder an den Rand unseres Sitzes bringen. Doch manchmal schockiert ein Film das Publikum aus ganz anderen Gründen. Gandu, der jetzt in Großbritannien gestreamt werden kann, ist genau so ein Film.

Der Grund? Eine Szene zeigt Berichten zufolge echten Sex zwischen den Schauspielern – etwas, das man in Mainstream-Filmen so gut wie nie sieht. Deshalb sorgte der Film schon bei seiner Erstveröffentlichung für massive Kontroversen.

Der Film folgt einem jungen, wütenden Rapper, der sich in seinem Leben gefangen fühlt. Er stiehlt heimlich Geld vom Freund seiner Mutter und flüchtet in eine Welt voller Drogen, Musik und rücksichtsloser Abenteuer. Doch während die Geschichte an sich schon heftig ist, war es nicht die Handlung, über die die Leute am meisten sprachen.

Stattdessen war es eine bestimmte Szene mit den beiden Hauptdarstellern Anubrata Basu und Rii Sen. In der Szene haben die beiden offenbar nicht simulierten Sex vor der Kamera.

„Gandu“ auf Netflix

Regie führte Qaushiq Mukherjee, der sich später zu dem kontroversen Moment äußerte. Laut ihm waren die Schauspieler enge Freunde, und beide stimmten zu, die Szene echt zu drehen. Er erklärte, dass sie während der Dreharbeiten voll und ganz in dem Moment aufgingen.

Als der Film 2010 erstmals Premiere feierte, waren die Reaktionen heftig. Einige Zuschauer waren schockiert und verließen sogar das Kino.

In seinem Heimatland Indien schaffte es der Film kaum in die Kinos, weil viele der Meinung waren, er sei schlicht zu explizit für das Publikum.

Es dauerte fast zwei Jahre, bis der Film breitere Aufmerksamkeit erlangte. Trotz der Kontroverse lobten einige Kritiker den Film sogar.

Kontroverse neu entfacht

2011 beschrieb das Magazin Variety ihn als ein energiegeladenes Beispiel eines seltenen Genres, das die Aufmerksamkeit des Publikums packe und nicht mehr loslasse.

Dennoch bleiben die Meinungen tief gespalten. Einige Zuschauer sehen den Film als mutig und künstlerisch. Andere glauben, er geht weit über das hinaus, was auf einer Leinwand gezeigt werden sollte.

Jetzt, da Gandu auf Netflix aufgetaucht ist, hat die Diskussion erneut begonnen. Und eines ist sicher: Das ist definitiv kein Film, bei dem sich jeder wohlfühlen wird.

Würdest du diesen Film schauen? Teile deine Meinung in den Kommentaren auf Netflix.

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