Symbolbild: Firn/Shuttertsock

Hagen: Feuerwehrmann (†54) stürzt aus Einsatzwagen – Große Trauer um verstorbenen Kameraden

Die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr sind jeden Tag dazu bereit, ihr Leben für ihre Mitmenschen aufs Spiel zu setzen, sollte es nötig sein.

Die Kameradschaft untereinander, egal ob Berufs- oder freiwilliger Feuerwehr, ist dabei vorrangig und wird von klein auf gelebt.

Anfang dieses Jahrs zeigte sich dieser Zusammenhalt beispielhaft in den Niederlanden. Als einem schwerkranken Feuerwehrmann ein letzter großer Wunsch, durch eine Parade seiner Kameraden, erfüllt.

Dort standen sie sowohl in der Freude des kranken Kameraden, als auch in der Trauer, um sein schweres Schicksal, eng beisammen.

Dies werden die Feuerwehrmänner in Hagen und ganz Deutschland ebenfalls tun. Am Wochenende verunglückte ein 54-jähriger Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Hagen lebensgefährlich.

Den Folgen des tragischen Unfalls ist der Mann am Dienstagabend (06.08.) erlegen.

Hagen/Nordrhein-Westfalen: Am vergangenen Freitag kam es in Hagen zu einem Unglück bei der Feuerwehr.

Auf dem Weg zu einem Einsatz in Wetter an der Ruhr stürzte ein Feuerwehrmann aus dem Einsatzwagen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Verunglückte per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Feuerwehrmann (†54) stürzt aus Einsatzwagen

Bei einer Linkskurve soll sich eine Tür auf der rechten Seite des Einsatzwagens geöffnet haben. Dabei fiel der 54-Jährige aus dem Wagen.

„Gegen 15.10 Uhr bog das Fahrzeug nach links in die Volmarsteiner Straße ab. Hierbei öffnete sich auf der rechten Seite aus bislang ungeklärter Ursache eine Tür und ein Feuerwehrmann stürzte nach draußen auf die Fahrbahn.“

Der Einsatzwagen wurde sichergestellt und wird untersucht.

Die Kameraden des Verunglückten leisteten umgehend Erste Hilfe. Mit schweren Kopfverletzungen wurde der Feuerwehrmann in das Klinikum Nord in Dortmund gebracht.

Familie, Freunde und Kameraden bangten seitdem darum, dass der ausgebildete Taucher, der seit 1995 bereits für die Berufsfeuerwehr Hagen tätig ist, den Unfall überlebt.

Große Trauer um verstorbenen Kameraden

Noch am Samstag meldete sich die Feuerwehr Hagen auf ihrer Facebook-Seite zu Wort. In einer Mitteilung baten sie darum, jegliche Spekulationen nicht kommentieren, am Besten gar nicht gefragt werden zu müssen.

„Aus tiefster Anteilnahme und Mitgefühl, zum Schutz unseres gestern auf tragische Weise verunglückten Kollegen und seiner Familie, bitten wir um das Verständnis von jeglichen Spekulationen Abstand zu nehmen.“

Zu diesem Zeitpunkt, war der Gesundheitszustand ihres Kameraden bereits „als kritisch zu bewerten“.

Alexander Zimmer, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehr der Stadt Hagen, erklärte gegenüber der BILD-Zeitung:

„Er liegt auf der Intensivstation, ist in einem sehr ernsten Zustand. Wir rechnen mit Allem.“

Wie diese nun vermeldete, ist am Dienstagabend die schlimmste Befürchtung eingetroffen.

Stadt Hagen trauert um verstorbenen Feuerwehrmann:Tief erschüttert und unfassbar traurig macht uns die Nachricht vom…

Posted by Feuerwehr Hagen on Wednesday, 7 August 2019

Der 54-jährige Feuerwehrmann ist an den Folgen der schweren Kopfverletzungen gestorben.

Viele Kameraden, wie die Feuerwehr Duisburg, teilten ihr Bedauern und Mitgefühl mit.

Wir möchten unser Beileid und Mitgefühl für Familie, Kameraden und Freunde des Verstorbenen senden.

Viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Vielen Dank für deinen Einsatz und ruhe in Frieden!