Foto: Lauren Fulbrook/Facebook.com

Mutter mit Appell: Ihr „vollkommen gesunder“ Sohn (5) kämpft gegen das Coronavirus – fragt sie, ob er sterben muss

Redet man im Zuge des Coronavirus von den infizierten Patienten, die es leider nicht geschafft und den Kampf verloren haben, fällt etwas auf.

Meist handelt es sich bei den Opfern des Virus um ältere Menschen, sprich im Alter ab 65 Jahre aufwärts und viele von ihnen hatten bereits Vorerkrankungen, wodurch ihr Immunsystem von vornherein angegriffen war und sich dieses nicht mehr gegen das Virus wehren konnte.

Es hieß sogar auch, dass sich Kinder und Babys zwar infizieren können, sich das Coronavirus aber nicht zu sehr äußern würde und die Betroffenen nur leichte Symptome zeigen.

Doch es werden immer mehr Fälle publik, die diese These ad absurdum führen und auch schon von dramatischen Entwicklungen bei den Kleinsten unserer Gesellschaft berichten.

So auch die aus dem englischen Worcestershire bei Birmingham stammende Lauren Fulbrook, wie RTL berichtete.

Gesunder Junge mit Symptomen

Die Frau ist Mutter eines fünfjährigen Sohnes mit Namen Alfie und eigentlich ist der Junge ein ganz normales Kind und auch kerngesund.

Doch plötzlich zeigte auch er schwere Symptome des Coronavirus. Dazu gehörten über 40 Grad Fieber, Husten, Gliederschmerzen und zusätzlich Appetitlosigkeit.

Lauren wartete in diesen Zeiten natürlich keinen Tag länger und brachte ihren Sohn in ein Krankenhaus, wo er positiv auf das Virus getestet wurde.

Der 5-Jährige wurde sofort dort behalten und isoliert untergebracht.

Weil die öffentliche Meinung weiterhin dahin geht, dass der Virus bei jüngeren Menschen keinen oder nur einen leichten Effekt hat, wandte sich Lauren verzweifelt mit einem Facebook-Post an die Welt.

Edit:: Thank you to everyone for their kind words and good wishes, and overwhelming support. Alfiepops is starting to…

Gepostet von Lauren Fulbrook am Samstag, 21. März 2020

Darin schreibt sie:

„Hört endlich auf, das Coronavirus klein zu reden. Hört auf, euer eigenes und das Leben anderer zu gefährden, nur weil ihr in die Bar oder ein Restaurant gehen wollt“.

Weiter beschreibt sie die schlimmsten Stunden ihres Lebens, als Alfie seine komplette Energie verlor und nichts mehr essen oder trinken wollte:

„Der Schweiß floss aus ihm heraus, er zitterte am ganzen Körper und schnappte nach Luft.

Mein Sohn lag im Krankenhaus und fragte mich, ob er sterben würde. Mir als Mutter hat es das Herz gebrochen.“

Glücklicherweise verbesserte sich aber der Gesundheitszustand von Alfie und seine Familie kann in diesen Stunden etwas durchatmen.

Trotzdem ist Lauren der Meinung, einen Appell an alle zu richten, die den Virus nach wie vor nicht für voll nehmen:

„Bitte, bleiben Sie einfach eine Weile drinnen. Was ist dabei, wenn Sie mal nicht ihrem Alltag nachgehen können? Je früher wir voneinander Abstand halten, desto eher ist es wieder vorbei.“

Wie eingangs erwähnt, soll sich Covid-19 bei Kindern nicht besonders stark oder nur leicht bemerkbar machen, allerdings zeigt dieser Fall, dass es auch eine andere Entwicklung nehmen kann.

Da die Forschung noch am Anfang steht, gilt es, auf jeden Fall aufmerksam zu machen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Man kann nur immer wieder daran appellieren, dass jeder zu Hause bleiben soll, um dadurch sich und andere zu schützen.

Wir wünschen dem kleinen Alfie eine schnelle Genesung und dass sich hoffentlich nicht noch mehr Kinder infizieren.

Teile diesen Artikel, um den Appell der Mutter zu verbreiten.