Obdachloser verwirrt mit seinem Schild Autofahrer – denn sie fahren direkt in seine Falle

Autos werden in den Händen der falschen Fahrer zu tonnenschweren Todesbringern. Am Steuer kann schon eine Sekunde der Ablenkung den Unterschied zwischen Tod und Leben bedeuten. Diese Ablenkung nimmt immer öfter die Form von Handys an.

Vor allem in der Nähe von Schulen müssen Fahrer vorsichtig sein: Kinder überqueren die Straßen oft sorgenfrei, und ein Blick aufs Handy im falschen Moment kann fatale Konsequenzen haben.

Weil es immer wieder zu Handy-bedingten Todesfällen kommt, gilt das Texten am Steuer nicht länger als Kavaliersdelikt. Dennoch gibt es noch immer zahlreiche Autofahrer, die sich beim Fahren von ihren Handys ablenken lassen. Im amerikanischen Bethesda kamen Polizisten diesen Verkehrssündern mit einer ganz besonders cleveren Methode auf die Schliche.

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Fahrer in Bethesda im US-Staat Maryland bot sich eines Tages ein interessanter Anblick: Ein obdachloser Mann stand mit einem selbst gebastelten Schild am Straßenrand, auf dem nur wenige Worte standen.

Wer die Worte lesen konnte, hatte Glück – denn er hatte die Augen auf dem Straßenverkehr.

 

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Auf dem Schild stand nämlich: „Ich bin nicht obdachlos. Ich bin ein Polizist von Montgomery County und suche nach Verstößen durch Handynutzung am Steuer.

Es war alles Teil einer sogenannten ‚Sting-Opreation‘, bei der sich Polizisten verdeckt auf die Suche nach Verkehrssündern machten.

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Teamarbeit

Der Polizist am Straßenrand war mit einem kabellosen Mikrofon ausgestattet. Wenn er Autofahrer entdeckte, deren Aufmerksamkeit statt dem Straßenverkehr ihren Handys galt, warnte er sein Team, das etwas weiter vorne auf die Verkehrssünder wartete.

Sie hielten die Autos, die der Beschreibung ihres Kollegen entsprachen, an – und den Fahrern wurde schnell bewusst, dass es sich um keinen Kavaliersdelikt handelt, am Steuer mit dem Handy herumzuspielen.

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Die Polizei führte die Operation zu Beginn des neuen Schuljahres durch, als sich besonders viele Kinder auf den Straßen tummelten. Insgesamt vergaben sie 31 Strafzettel und neun Warnungen an Fahrer, die sie mit dem Handy am Steuer erwischten.

Einige der Fahrer waren ganz und gar nicht bereit, ihren Fehler einzugestehen, und Ausreden gab es viele. Andere hingegen verstanden die Botschaft der Polizei klar und deutlich: Sicherheit kommt zuerst.

 

Im Video könnt ihr sehen, wie die verdeckte Operation funktionierte:

Was haltet ihr von dieser ungewöhnlichen Methode der Polizei? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

Teilt diese Geschichte, wenn ihr ein Zeichen gegen die Handynutzung am Steuer setzen möchtet. Eine Sekunde der Ablenkung kann lebenslange Konsequenzen mit sich bringen.