Foto: San Diego Police Department/Facebook.com (Screenshot)

Verdächtiger befreit sich aus Handschellen auf Rückbank von Polizeiauto, schießt auf Beamte – Hund wird zum Held

Als Polizistin oder Polizist muss man in jedem Augenblick und jeder Situation konzentriert bleiben und immer auf die sich ändernden Umstände reagieren.

Denn wer tagtäglich mit Verbrechern und Kriminellen zu tun hat, kann nie wissen, was sie in ihren Köpfen zusammenspinnen und womöglich haben sie auch keine Skrupel, weitere Verbrechen zu begehen.

Dieser undurchsichtigen Gefahrenlage waren auch die Beamten des Polizeireviers in San Diego, USA, ausgesetzt, wie der Stern berichtete.

Mann bedroht Hotelmitarbeiter

Dieses Drama begann zunächst damit, dass die Polizisten einen 25-jährigen Mann festnahmen, der zuvor auffällig geworden war.

Er hatte einem Hotelmitarbeiter gedroht, ihn abzustechen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.

Verständlicherweise wurde daraufhin die Polizei gerufen, die den Mann in ihrem Polizeiwagen abführte. Sie stellten bei ihm Drogen und fünf fremde Kreditkarten sicher.

Im Polizeirevier angekommen, gelingt es dem Verdächtigen aber plötzlich, sich aus den ihm angelegten Handschellen zu befreien. Und nicht nur das.

Da der 25-Jährige auf der Rückbank saß und es niemand von den Beamten mitbekam, konnte er ungehindert die Ersatzwaffe eines Polizisten klauen.

Kurz darauf bemerken die Gesetzeshüter, dass der unter Drogeneinfluss stehende Mann bewaffnet ist und ziehen ihrerseits die Dienstwaffen.

Sie geben sich gegenseitig Anweisungen, wie auf einem Video, das bei Facebook von der Polizei San Diego gepostet wurde, zu hören ist:

„Er hat eine Waffe. Er hat eine Waffe. Passt auf, wohin ihr zielt. Zeig mir deine Hände. Bro, zeig mir deine Hände. Stopp! Wir wollen dich nicht erschießen.“

Anstatt sich aber kooperativ zu verhalten, gibt der Verdächtige einen Schuss durch die Heckscheibe ab und das Chaos beginnt.

Anschließend erwidern die Beamten nämlich auch das Feuer.

Polizeihund überwältigt verletzten Mann

Es vergehen mehrere Minuten, bis der mittlerweile verwundete Mann das Polizeifahrzeug verlässt und sich mit letzter Kraft auf die Fahrerseite setzen möchte.

Man erkennt, dass die Waffe in seinem Hosenbund steckt und hört, dass weitere Warnschüsse abgegeben werden.

Um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen, kommt tierische Unterstützung ins Spiel: Der Polizeihund wurde zu Hilfe geholt.

Und diese Entscheidung erweist sich als goldrichtig.

Denn die mutige Fellnase ist es, die schlussendlich den Verdächtigen überwältigen kann und alle Beteiligen beruhigt, dass nicht noch mehr Menschen zu Schaden kommen.

Nach kurzer Untersuchung des jungen Mannes ist klar, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden muss, um dort wegen seiner lebensbedrohlichen Verletzungen behandelt zu werden.

Obwohl es so scheint, als hätten sich die beteiligten Beamten den Vorschriften entsprechend verhalten, soll das genau als nächstes untersucht werden.

Überwacht werden soll die Untersuchung von Mitarbeitern des FBI und der Staatsanwaltschaft.

Unten in dem Video kannst du dir selbst ein Bild des Vorfalls machen.

Achtung: Die Bilder könnten auf manche Zuschauer verstörend wirken.

Man kann froh sein, dass die Beamten trotz der zu drohenden Schießerei Ruhe bewahrte.

Zum Glück war der Polizeihund entsprechend trainiert und konnte dem Chaos ein Ende bereiten.

Teile diesen Artikel, um ich bei allen Polizistinnen und Polizisten auf dieser Welt für ihre wichtige Arbeit zu bedanken.