Völklingen: Tierschützer suchen das Horror-Herrchen – Wer hat der kleinen Gina das angetan?

Wie kann man seinem Hund so etwas antun?

Gewalt, Verwahrlosung und Liebesentzug, all das sind Dinge, die kein Lebewesen auf dieser Welt verdient hat. Umso unverständlicher wird es, wenn die eigenen Weggefährten und Haustiere so misshandelt werden.

In Völklingen, Saarland, hat ein extremer Fall des Tiermissbrauchs nun für Aufsehen gesorgt. Die Menschen fragen sich nun, wie es zu so etwas kommen kann.

Während die betroffene Hündin versorgt wird, läuft die Suche nach dem Herrchen auf Hochtouren.

Gina kämpft ums Überleben

❗BITTE BEACHTEN❗Es ist uns NICHT möglich, auf jede Nachricht bzgl.Gina zu antworten….weder auf Vermittlungsanfragen,…

Posted by Tierschutzverein Völklingen e.V. on Thursday, 21 March 2019

Es war schon beinahe zu spät. Ende vergangener Woche findet im Völklinger Stadtteil Geislautern eine Passantin eine wehrlose und schrecklich leidende Hündin.

Umgehend wurde die Tierrettung alarmiert, die sich seitdem dem Fall angenommen hat. Die kleine Hündin, die auf den Namen „Gina“ getauft wurde, kam in tierärztliche Versorgung.

„Diese arme Seele hat die Hölle überlebt“

Erst beim Veterinär wird klar, wie schrecklich mit der Vierbeinerin umgegangen wurde. Gina hat einen Bauchdeckenbruch, entzündete und faule Zähne, einen offenen Abszess am Kiefer und dringliche Herzprobleme.

Der Zustand von Gina ist so scherwiegend, dass zum Zeitpunkt des Fundes unklar war, ob und wie lange sie noch überleben würde.

Auf der Facebook-Seite des Tierschutzverein Völklingen heißt es: „Die Hölle ist nicht tief unter der Erde. Sie ist genau hier, mitten unter uns. Diese arme Seele hat die Hölle und den Teufel, der ihr das angetan hat, bisher überlebt. ‘Leben‘ kann man dieses dahinvegetieren eigentlich nicht nennen“

Zuversicht auf Heilung steigt behutsam

Gina ist in einem derart schlechten gesundheitlichen Zustand, dass die Sorgen der Tierschützer und Pfleger enorm sind. Sie wird intensiv versorgt, geschmust und aufgepäppelt.

Das Problem: Der Bauchdeckenbruch muss operiert werden, doch die Darmfunktion und Herzprobleme der Hündin lassen einen Eingriff nicht sofort zu. Der Zustand muss sich erst bessern und stabilisieren, bevor an eine OP gedacht werden kann.

+ + + UPDATE ZU GINA + + +❤Es gibt den Umständen entsprechend sehr gute Neuigkeiten zu unserer kleinen Gina ❤Sie hat…

Posted by Tierschutzverein Völklingen e.V. on Saturday, 23 March 2019

Doch Zuversicht ist da. Gegenüber der BILD-Zeitung sagt Sarah Kindel, Vorsitzende des Tierschutzvereins: „Aber sie will leben. Sie frisst und trinkt, wedelt mit ihrem Schwänzchen bei Ansprache. Sollten wir es schaffen, ihr Herzproblem mit Medikamenten und intensiver Pflege zu minimieren und sollte der Darm noch richtig arbeiten, werden wir in Kürze versuchen, sie operieren zu lassen“

1000 € Belohnung für Hinweise auf den „Besitzer“

Während Ärzte und Pfleger intensiv an einer Genesung der Hundedame arbeiten, suchen Tierschützer nach dem Verantwortlichen für diese grauenhafte Misshandlung.

Mit Hilfe eines Sponsors wurde nun eine Belohnung von 1000€ ausgerufen, sollte man Hinweise haben, die zu einer Ermittlung des Täters führen.

+ + + UPDATE ZU GINA + + +Die arme Hundemaus fängt trotz ihrer schweren Verletzungen förmlich an, aufzublühen.Sie…

Posted by Tierschutzverein Völklingen e.V. on Sunday, 24 March 2019

Von Gina gibt es mittlerweile schöne Neuigkeiten. Das Tierheim verkündet, dass ihre Darmfunktionen deutlich besser werden, die Medikamente und Antibiotika anschlagen und eine Operation in den nächsten Tagen möglich werden könnten.

Die Hündin ist sehr liebebedürftig, bekommt viel Zuneigung von den freiwilligen Helfern und gewinnt langsam das Vertrauen in die Menschen zurück.

Wir drücken die Daumen, dass sich Gina schnell und komplett erholen kann. Hoffentlich findet sie dann ein Zuhause, was sie liebt und sich um sie kümmert.

Der ehemalige Besitzer ist immer noch nicht identifiziert. Die Belohnung von 1000€ steht weiterhin.

Der Tierschutzverein Völklingen bittet um Hinweise, erreichbar sind sie unter Tel.: 0 68 34 / 69 09 575.

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