Trump verkündet Einreiseverbot für 75 Länder – WM 26 in Gefahr?

Die Trump-Administration hat für weltweite Kontroversen gesorgt, nachdem sie ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger aus 75 Ländern in die Vereinigten Staaten verkündete.

Die Maßnahme kommt im Zuge einer „Neubewertung“ der Einwanderungsvisa-Bearbeitung, so das Außenministerium, und betrifft Reisende u.a. aus Afghanistan, Brasilien, Iran, Somalia und Dutzenden weiteren Ländern.

Donald Trumps zweite Amtszeit hat turbulent begonnen – und die Kontroversen häufen sich.

Neben seinen Forderungen, Grönland „auf die harte Tour“ zu übernehmen, und seinem Drängen auf militärische Maßnahmen gegen Venezuela, einschließlich der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro, hat der Präsident auch Empörung über die Einwanderungspolitik und die tödliche ICE-Erschießung von Renee Good in Minnesota ausgelöst.

Jetzt kommt der nächste große Streitpunkt: Ein weitreichendes Verbot für Bürger aus 75 Ländern, das die Regierung als Teil einer „Neubewertung“ der Einwanderungsvisa-Bearbeitung bezeichnet. Dies wurde zuerst von Fox News berichtet.

Anna Moneymaker/Getty Images

Die Begründung

Laut einem Memo des Außenministeriums wurden konsularische Beamte angewiesen, Visa nach geltenden Gesetzen abzulehnen, während die Überprüfungsverfahren überarbeitet werden.

Der Stopp soll am Mittwoch, den 21. Januar, beginnen und „solange in Kraft bleiben, bis die USA sicherstellen können, dass neue Einwanderer dem amerikanischen Volk keinen Wohlstand entziehen“, erklärte ein Sprecher des Heimatschutzministeriums auf X.

„Die Pause betrifft Dutzende Länder – darunter Somalia, Haiti, Iran und Eritrea –, deren Einwanderer bei der Ankunft oft zur finanziellen Last für die Vereinigten Staaten werden. Wir arbeiten daran sicherzustellen, dass die Großzügigkeit des amerikanischen Volkes nicht länger missbraucht wird. Die Trump-Administration wird immer America First setzen“, sagte der Sprecher.

Vollständige Liste der verbotenen Länder

  • Afghanistan
  • Albanien
  • Algerien
  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Bahamas
  • Bangladesch
  • Barbados
  • Belarus
  • Belize
  • Bhutan
  • Bosnien
  • Brasilien
  • Myanmar (Burma)
  • Kambodscha
  • Kamerun
  • Kap Verde
  • Kolumbien
  • Elfenbeinküste
  • Kuba
  • Demokratische Republik Kongo
  • Dominica
  • Ägypten
  • Eritrea
  • Äthiopien
  • Fidschi
  • Gambia
  • Georgien
  • Ghana
  • Grenada
  • Guatemala
  • Guinea
  • Haiti
  • Iran
  • Irak
  • Jamaika
  • Jordanien
  • Kasachstan
  • Kosovo
  • Kuwait
  • Kirgisistan
  • Laos
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Moldau
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Marokko
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Pakistan
  • Republik Kongo
  • Russland
  • Ruanda
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Senegal
  • Sierra Leone
  • Somalia
  • Südsudan
  • Sudan
  • Syrien
  • Tansania
  • Thailand
  • Togo
  • Tunesien
  • Uganda
  • Uruguay
  • Usbekistan
  • Jemen

Die Weltmeisterschaft in Gefahr?

Donald Trump war sehr stolz und lautstark darüber, dass die USA die kommende FIFA-Weltmeisterschaft ausrichten, und feierte Amerikas Rolle dabei, Fans und Teams aus der ganzen Welt willkommen zu heißen.

Während das Verbot darauf abzielt, Einwanderer ins Visier zu nehmen, von denen die Regierung glaubt, dass sie auf öffentliche Leistungen angewiesen sein könnten, hat die Entscheidung sofortige Konsequenzen für globale Veranstaltungen. Die USA, Kanada und Mexiko werden das Turnier gemeinsam ausrichten, das am 11. Juni startet. Doch mit Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Iran, Elfenbeinküste und Uruguay auf der Verbotsliste werden bereits Fragen aufgeworfen:

Werden Spieler aus diesen Nationen in die USA für Spiele einreisen dürfen? Und was ist mit reisenden Fans?

Vorerst ist das Verbot eine „Pause“, und es ist unklar, wie lange es dauern wird oder ob Ausnahmen für Sportveranstaltungen oder andere besondere Umstände gemacht werden.

Lies auch:

 

Lesen Sie mehr über ...