Donald Trump teilte Details über eine Nachricht eines vermissten Co-Piloten mit, die ihn vorübergehend befürchten ließ, die USA könnten in eine Falle gelockt werden.
Iranische Staatsmedien hatten behauptet, ein amerikanischer Kampfjet sei am Freitag, dem 3. April, über der Provinz Khuzestan abgeschossen worden. Einem Co-Piloten gelang es, aus der F-15 auszusteigen, und er wurde noch am selben Tag von zwei US-Militärhubschraubern aufgenommen.
Der zweite Pilot galt zunächst als vermisst – bis er schließlich am Wochenende gerettet wurde.
„Er ist jetzt sicher und wohlauf“
Präsident Donald Trump wandte sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit: „Meine amerikanischen Mitbürger, in den vergangenen Stunden hat das US-Militär eine der kühnsten Such- und Rettungsoperationen in der Geschichte der USA durchgeführt – für eines unserer unglaublichen Besatzungsmitglieder, das zugleich ein hochgeachteter Oberst ist. Ich freue mich, euch mitteilen zu können: Er ist jetzt SICHER und WOHLAUF!“ Der Pilot sei verletzt, werde sich aber erholen, so Trump weiter.
Gefunden wurde der Pilot schließlich in einem Felsspalt im Gebirge – bewaffnet nur mit einer kleinen Pistole. In einem Interview mit Axios schilderte Trump die dramatische Suche: „Tausende dieser Wilden haben ihn gejagt“ – womit er auf das iranische Militär anspielte.
„Sogar die Bevölkerung suchte nach ihm. Es wurde eine Prämie für seine Gefangennahme ausgesetzt.“ Letztlich gelangen es den US-Streitkräften mithilfe moderner Technologie, den Piloten zu orten – elektronische Signale halfen dabei, seine genaue Position einzugrenzen.
Befürchtungen einer Falle – und ein religiöser Pilot
Für kurze Aufregung sorgte eine Funkdurchsage des Piloten kurz nach dem Aussteigen: Er hatte „Macht sei Gott“ gesagt – eine Formulierung, die bei den Behörden kurzfristig Alarm auslöste.
„Was er über Funk sagte, klang wie etwas, das ein Muslim sagen würde“, erklärte Trump und verwies auf Bedenken, der Iran könnte „falsche Signale“ ausgesandt haben, um US-Truppen in einen Hinterhalt zu locken. Gleichzeitig stellte er klar, dass Menschen, die den Piloten kennen, ihn als tief religiös beschrieben hätten – die Nachricht sei also durchaus charakteristisch für ihn gewesen und kein Grund zur Beunruhigung.
Nach der erfolgreichen Rettung wurde der Pilot laut New York Times zur medizinischen Versorgung nach Kuwait gebracht.
Trump ließ es sich nicht nehmen, die Operation in großen Worten zu würdigen: „Dieser tapfere Krieger befand sich hinter feindlichen Linien in den heimtückischen Bergen des Iran, wurde von unseren Feinden gejagt, die ihm von Stunde zu Stunde näher kamen – doch war er nie wirklich allein. Sein Oberbefehlshaber, der Kriegsminister, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs und seine Kameraden überwachten seinen Standort rund um die Uhr und planten gewissenhaft seine Rettung.“
Lies auch:
- Trump wütet gegen Großbritannien wegen Iran – und droht mit Konsequenzen
- Trumps neue Iran-Drohung in den sozialen Medien schockiert