Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich einer Lungentransplantation unterzogen. Die Nachricht wurde am Mittwochmorgen bekannt.
Mette-Marit leidet schwer an Lungenfibrose und wird seit dem Winter auf eine neue Lunge vorbereitet. Am Mittwoch kam die Bestätigung, dass die Transplantation durchgeführt wurde.
„Wir sind sehr erleichtert, dass bisher alles gut verlaufen ist. Wie alle frisch transplantierten Patienten wird die Kronprinzessin noch mehrere Wochen im Rikshospitalet stationär bleiben. Dies ist ein Standardverfahren zur Anpassung der Medikamente, zur Behandlung möglicher Komplikationen und zur Durchführung von Rehabilitationsmassnahmen“, sagt Are Holm, Abteilungsleiter der Lungenabteilung am Rikshospitalet.
Eine weitere Gesundheitsmeldung werde folgen, sobald die Kronprinzessin aus dem Krankenhaus entlassen wird, teilte das norwegische Königshaus in einer Pressemitteilung mit.
Das Kronprinzenpaar richtet außerdem einen Dank an alle, die in den vergangenen Wochen ihr Mitgefühl gezeigt haben: „Der Kronprinz und die Kronprinzessin bringen ihre aufrichtige Dankbarkeit für die vielen herzlichen und freundlichen Nachrichten zum Ausdruck, die sie erhalten haben. Es bedeutet ihnen in dieser herausfordernden Zeit sehr viel.“
Welle der Spendenbereitschaft für Mette-Marit
Seit bekannt wurde, dass Mette-Marit auf der Warteliste für eine Lungentransplantation steht, ist die Zahl der Eintragungen im norwegischen Organspenderegister deutlich gestiegen. Im Mai meldeten sich laut der Stiftung Organdonasjon durchschnittlich 70 Personen pro Tag an. Anfang Juni füllten dann plötzlich 312 Menschen einen Spenderausweis aus – kurz darauf waren es sogar 2.178 an einem einzigen Tag.
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