Foto: Cheyenne Animal Shelter/Facebook.com

4 Kinder werfen Kätzchen vom Balkon im 3. Stock auf die Straße – Polizei verhindert, dass sie es 2. Mal tun

In jungen Jahren kennt man als Mensch eigentlich noch keine Gewalt oder die Bereitschaft, anderen Lebewesen zu schaden und sie womöglich zu töten. Dass es auch viel Böses auf dieser Welt gibt, lernt man erst im Laufe der Zeit.

Deswegen sind es meist aus diesem Grund die Älteren, die sich an Jüngeren vergehen oder Tiere grundlos quälen.

Ein Fall im Bundesstaat Wyoming, USA, zeigt aber, dass es wie immer leider auch Ausnahmen gibt, wie der Focus schreibt.

Katze fällt mehrere Meter in die Tiefe

Dort wurde in der Hauptstadt Cheyenne die Polizei in eine Wohnsiedlung gerufen, weil sich dort ein schlimmer Fall von Tierquälerei ereignet hatte.

Genauer gesagt waren es vier Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren, die ohne ersichtlichen Grund ein 1-jähriges Kätzchen von einem Balkon im dritten Stock auf die Straße geworfen hatten.

Das arme Tier überlebte zwar diesen Sturz, schrie aber bitterlich und lag blutend auf dem Asphalt.

Und wäre die Polizei nicht so schnell zu Hilfe geeilt, wäre es wohl zu spät für das Kätzchen gewesen. Die Kinder waren nämlich im Moment des Eintreffens dabei, sie wieder aufzuheben und ein weiteres Mal vom Balkon zu schmeißen.

Sie gehörte zudem nicht einmal einem der Kinder, sondern einem Nachbarn.

Die Katze hatte aber Glück im Unglück. Sie erlitt zumindest keine schweren Verletzungen, ihr Zahnfleisch und ihre Zähne wurden aber leicht verletzt.

Konsequenzen wird es für die Täter unterdessen aber nicht geben, weil die US-Stadt keine Strafen für Kinder in ihrem Alter vorsieht.

Das wiederum wollen Tierschützer als auch die Anwohner der Siedlung nicht einfach hinnehmen, denn sie möchten, dass die Kinder in irgendeiner Form bestraft werden.

Deswegen wurde eine Online-Petition von Tierfreunden ins Leben gerufen, die zum Ziel hat, dass die dortige Regierung tätig wird und wenn es nicht anders geht, dann über diesen Weg.

Darüber hinaus stellen sich auch die Forderung, dass die Kinder ein aufklärendes Gespräch und eine psychische Beratung erhalten.

Es ist nicht klar, wo die Aufsichtspersonen der Kinder in dem Moment der Tierquälerei waren, allerdings sollte man auch schon in jungen Jahren wissen, dass man Lebewesen nicht quälen darf.

Vielleicht ist deswegen eine Strafe in Form von Hilfe genau richtig.

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