Den richtigen Hund adoptieren: Achtklässlerin entwickelt Webseite, die das Problem von überfüllten Tierheimen lösen soll

Viele Beziehungen haben ihren Ursprung mittlerweile in Apps und Internetdiensten. Was für die Liebe funktioniert, könnte doch auch beim Suchen eines Haustiers helfen?

Das dachte sich auch Aiden Horwitz, 13, die für ein Schulprojekt eine Webseite entwickelt hat, mit der Menschen feststellen können, welches Tier aus dem Tierheim ihrer Stadt das Richtige für sie ist. Damit möchte sie ein echtes Problem lösen: Viele Tiere würden nämlich gar nicht erst im Heim landen, wenn sich die Besitzer ganz genau überlegt hätten, welchen Hund sie in ihre Familie willkommen heißen möchten.

Den richtigen Hund finden

So ziemlich mehr als die Hälfte der Hunde, die in Tierheimen sind, sind dort, weil Menschen die falsche Art Hund für ihre Familie besorgen,“ meinte Aiden im Gespräch mit KXAN. Dieser Ursache möchte sie mit ihrem Projekt den Nährboden entziehen.

DogDoOrDogDont.org (zu deutsch etwa: Hund ja oder Hund nein) heißt die Webseite, mit der sie das anhaltende Problem beheben möchte. Dort können potenzielle Herrchen und Frauchen eine Umfrage mitmachen, wo sie unter anderem Fragen zu ihrem Zuhause und ihrer Familie beantworten müssen. Daraus errechnet die Seite einen Punktestand, mit dessen Hilfe die passenden Hunde aus der Datenbank der Austin Pets Alive! Webseite vorgeschlagen werden.

Wer hingegen einen Punktestand von 0 bis 10 Prozent erreicht, dem rät die Website frech, es vielleicht lieber mit einer Katze zu versuchen.

Bildquelle: YouTube

Projekt der Leidenschaft

Aidens Webseite, die im Zuge eines einjährigen Schulprojektes entstand, bei dem Schüler ganz ihrer Leidenschaft folgen können, ist bereits jetzt ein voller Erfolg. „Meine Webseite hatte bisher 10.000 Besucher, und fünf Hunde wurden wegen meiner Webseite bereits adoptiert,“ so die stolze Hundefreundin.

Der Hund, der ihr Projekt inspiriert hat, sucht immer noch nach einem neuen Zuhause. Royce, ein dreijähriger Treibhund-Mischling, ist taub und bereits seit mehr als zwei Jahren im Tierheim. Mit Hilfe von Facebook versuchen sie, ein neues Zuhause für Royce zu finden.

Posted by A Home for Royce on Sunday, 13 August 2017

Doch Royce soll nur der Anfang sein: „Mein Ziel ist, dass es keinen Bedarf an Tierheimen mehr gibt,“ so die ambitionierte Achtklässlerin.

Bis dorthin ist es noch ein langer Weg. Aidens Erfindung könnte diese Welt jedoch zu einem sichereren Ort für Hunde machen.

Im TV-Beitrag könnt die erfinderische Hundefreundin kennenlernen:

Teilt diesen Beitrag, wenn ihr die Idee der Achtklässlerin klasse findet und euch wünscht, dass andere Städte und Tierheime sich davon inspirieren lassen!