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An einen Baum gebunden, zum Sterben zurückgelassen: Doch die Pitbull-Hündin hört nie auf, ihre kleinen Geheimnisse zu hüten

In der Welt der Hunderassen sind wohl Pitbulls diejenigen, denen der schlechteste Ruf zufällt.

Sie werden oft als aggressiv und gefährlich bezeichnet, so als wären sie tickende Zeitbomben, die in jedem Moment explodieren könnten.

Tiere werden, genau wie Menschen, in Schubladen gesteckt, und einige seltene Vorfälle reichen aus, um unrechtmäßig auferlegte Vorurteile zu festigen. Was Vorurteile abbaut, ist Kontakt: Würden mehr Menschen mit Pitbulls in Berührung kommen, würden auch mehr Menschen die Gelegenheit erhalten, ihr großes Herz zu erkennen.

Denn auch Pitbulls sind loyale, anhängliche Tiere mit einem großen Hundeherzen.

Wenn Sie uns immer noch nicht glauben, wird Sie diese Geschichte vielleicht umstimmen können.

Ihrem Schicksal überlassen

 

Diese Geschichte der Pitbull-Hündin Lara beginnt in der Nähe der griechischen Hafenstadt Nafplio.

© Gladwire

Laras Besitzer hatte die Hündin nicht nur mitten im Nirgendwo zurückgelassen, sondern sie auch noch an einen Baum gebunden – ohne Futter oder Wasser, um sie wenigstens eine Zeit lang durchzubringen.

Einsam und allein war Lara ihrem Schicksal überlassen.

Nachbarn und Passanten sahen die Hündin zwar, weil Pitbulls aber einen eher schlechten Ruf besitzen, trauten sie sich nicht, ihr zu helfen.

 

Niemand wusste, wie lange die arme Hündin bereits an den Baum gebunden war.

Ganz allein war sie allerdings nicht – ihre Begleitung war nur noch nicht auf der Welt: Lara war trächtig.

Allein und verängstigt brachte sie fünf bezaubernde kleine Welpen auf die Welt.

© Gladwire

 

Eine Mutter findet einen Weg

 

Auch ohne genügend Futter konnte es Lara irgendwie schaffen, ihre Welpen zehn Tage am Leben zu halten. Dann kamen endlich Menschen vorbei, die sich um die Tiere kümmerten.

Zwar wollte niemand im Dorf selbst eingreifen, irgendjemand hatte aber immerhin eine Tierschutzorganisation verständigt.

Den Mitarbeitern wurde schnell klar, wie ernst die Lage war. Lara war extrem dehydriert und unterernährt. Die fröhlich umhertaumelnden Welpen überraschten sie hingegen.

Lara hatte ihren Nachwuchs nicht einfach nur beschützt und am Leben gehalten. Sie hatte es geschafft, sie auf beeindruckende Weise zu versorgen – und das alles, während sie an einen Baum gebunden war. Mutterinstinkte eben!

© Gladwire

Trotz der Anstrengungen ihrer Mutter war es für die Welpen kein einfacher Start ins Leben. Für den Kleinsten war die Zeit im Gefängnis seiner Mutter unter freiem Himmel zu viel: Er überlebte seine ersten zehn Tage auf dieser Welt nicht.

Ihre vier anderen Kinder konnte die heldenhafte Hundemama aber durchbringen.

Das Team, das schließlich zur Rettung der Hunde kam, fand ein neues Zuhause für Lara und ihre Welpen.

Linda von The Orphan Pet nahm nicht nur die Hundemama auf, sondern öffnete ihre Pforten auch für ihre vier Kinder.

© TheOrphanPet

Obwohl sie in ihrem neuen Zuhause bei Linda endlich wieder mit Liebe und Respekt behandelt wird, hatte Lara anfangs Probleme damit, einem Menschen zu vertrauen. Die traumatisierte Hündin weigerte sich sogar, zu fressen.

Mit der Zeit wurde ihr jedoch klar, dass Linda vertrauenswürdig war und nur das Beste für sie wollte. Sie gewöhnte sich an ihr neues Heim und wurde offenherziger.

© TheOrphanPet

Heute führt die Hundefamilie ein glückliches Leben – gemeinsam. Ein Happy End für Lara und ihre Welpen.

Alle Hunde und Vertreter aller Hunderassen haben das Recht, mit Liebe und Respekt behandelt zu werden. Lara beweist, dass Pitbulls mitfühlende Tiere sind, die ihren schlechten Ruf nicht verdient haben.

Teilen Sie diesen Beitrag, um der Welt von dieser heldenhaften Mama zu erzählen, die für ihren Nachwuchs alles gegeben hat.

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