Außer Kontrolle geratener Hirsch reißt Jäger „fast das ganze Gesicht“ ab, als er vor ihm flüchtet

Das Jagen auf Tiere wird als ‘Sport‘ angesehen und bei diesem scheiden sich definitiv die Geister. Andere sehen es Spiel an, andere wiederum sind dagegen.

Zustimmung kommt nur aus beiden Lagern, dass es sich bei dem Sport um einen gefährlichen handelt. Ein aus Frankreich stammender Jäger, der 36-jährige Vincent Saubion, weiß das besser als viele andere. Ein Reh hat ihm nämlich das Gesicht abgerissen, als es vor ihm fliehen wollte.

Wie die New York Post berichtete, war Saubion mit Freunden im Wald von Lesperon, im Südwesten Frankreichs, auf der Jagd, als sie auf einen 150 Kilogramm schweren Hirsch trafen.

Das Tier erkannte sofort die auf ihn zukommende Gefahr und trat Saubion genau ins Gesicht, wodurch seine Haut aufplatzte und ihn schwerverletzt zurückließ.

„Der Hirsch hat mir ins Gesicht getreten, um schnell wegzukommen“, sagte Saubion gegenüber lokale Medien.

Der Jäger wollte, trotz seiner Verletzungen, die Jagd fortführen, bis seine Freunde ihn vom Gegenteil überzeugten.

„Ich fühlte mich, als wäre ich betrunken“, sagte Saubion, „doch in Wirklichkeit war mein halbes Gesicht weg.“

Foto: Shutterstock (stock photo)

Die Gruppe erkannte bald darauf die Schwere der Verletzungen von Saubion und überzeugte ihn davon, dass er schnellstmöglich mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden müsste. Kurze Zeit später musste er sich sogar operieren lassen, inklusive 50 Stichen in seinem Gesicht.

Darauf angesprochen sagte er: „Ich bin dankbar, denn ich hatte eindeutig mehr Angst als Schmerzen. Ich habe mir nichts gebrochen und ich fühle mich den Umständen entsprechend.“

Auch wenn man damit vielleicht nicht rechnen würde, möchte Saubion weiter auf die Jagd gehen. Bislang ist nicht klar, ob der Hirsch, der ihn verletzt hat, überlebt hat oder nicht.

Ich weiß nicht, wie es dir damit geht, aber ich habe das Gefühl, als hätte das Karma zurückgeschlagen. Tiere aus sportlichem Gedanken zu töten, gefällt vielen Menschen nicht – ich hoffe einfach, dass Vincent daraus gelernt hat.

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