Berühmtes Gorillaweibchen Koko im Alter von 46 Jahren gestorben – ihre Geschichte bewegte Millionen

Gorillaweibchen Koko, das vor allem wegen seiner Kompetenz in der Zeichensprache berühmt wurde, ist im Alter von 46 Jahren verstorben.

Seit ihrer Geburt in San Francisco bewegte Koko die Herzen von Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer strahlenden Persönlichkeit und ihrer unglaublichen Intelligenz. Die Zeichensprache wurde ihr von Dr. Francine ‚Penny‘ Patterson beigebracht.

Dr. Patterson fing 1972 als Teil ihrer Doktorarbeit damit an, Koko die Zeichensprache beizubringen. Zwischen Mensch und Tier entwickelte sich schon bald eine rührende Freundschaft, die fast fünf Jahrzehnte andauern würde.

Zweimal schmückte Koko das Cover der Zeitschrift National Geographic. Besonders die Ausgabe, in der sie um den Verlust ihres Kätzchens trauerte, verschaffte ihr internationale Bekanntheit.

Dr. Patterson wurde zu einer Art Ersatzmutter für Koko, worüber sie in einer Dokumentation offen sprach:

“Ich glaube nicht dass ich [fürs Kinderkriegen] geschaffen wurde. Ich glaube ich wurde für das geschaffen, was ich tue.“

Koko hatte auch prominente Freunde. An ihr Treffen mit Robin Williams erinnerte sie sich noch viele Jahre später. Der mittlerweile verstorbene Schauspieler besuchte Koko 2004 in ihrem Zuhause und vor laufenden Kameras knüpften die beiden sofort ein enges Band.

„Als Robin sie besuchte, trauerte Koko gerade um ihren lebenslangen Begleiter Michael, und es war Robin, der sie wieder zurückholte,“ meinte Dr. Patterson im Gespräch mit Entertainment Tonight. „Als sie Robin traf, lachte sie das erste Mal, seit, Michael gestorben war.“

Als Koko vom Tod des Schauspielers erfuhr, habe sie sehr um ihn getrauert, meint Patterson.

Friedlich eingeschlafen

Am Mittwochmorgen ist Koko im Schlaf gestorben. Was das berühmte Gorillaweibchen über die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten ihrer Tierart gelehrt habe, werde „die Welt prägen“, heißt es in der offiziellen Erklärung der Gorilla Foundaiton.

„Koko war als Individuum sehr intelligent, wie alle Menschenaffen, und auch einfühlsam, etwas was nicht jeder von einem „King Kong“-ähnlichen Tier erwartet, das Filme als gefährlich und furchteinflößend darstellen“, mmeinte der niederländische Affenforscher Frans de Waal nach Kokos Tod.

Ruhe in Frieden, Koko. Wir sind froh, dass du unser Leben bereichern konntest!

TEILT diese Geschichte, wenn ihr das liebenswerte Gorillaweibchen vermissen werdet.

 

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