Quelle: Zoo Berlin/Facebook

„Das schönste Herzklopfen Berlins“: Panda-Dame Meng Meng ist tatsächlich schwanger

Der Zoo Berlin ist Deutschlands einziger, der Große Pandas beherbergt. Seit Sommer 2017 leben Panda-Dame Meng Meng und Jiao Qing im Berliner Zoo.

Aktuelle Zählungen rechnen mit einem weltweiten Bestand von gerade einmal 1.860 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum.

Die Weltnaturschutzunion IUCN stufte den Großen Panda als gefährdet ein. Um auch als Zoo dem Artenschutz zu helfen, zahlt der Zoo Berlin eine jährliche Leihgebühr, die direkt und zu 100 Prozent in den Schutz der Tiere reinvestiert wird.

Panda-Damen können nur zu einem Zeitraum in einem Jahr schwanger werden. Im Zoo ist daher ein Panda-Nachwuchs eine äußerste Seltenheit.

Nicht umsonst ist eine riesige Euphorie in Berlin entstanden, als „das schönste Herzklopfen Berlins“ entdeckt wurde.

Berlin/Deutschland: Panda-Dame Meng Meng ist tatsächlich schwanger. Und der Berliner Zoo ist voller vorfreudiger Erwartung des so seltenen Nachwuchses.

Seit 2017 leben das Weibchen Meng Meng und Männchen Jiao Qing in Berlin. Vor vier bis fünf Monaten wurden dann voller Entzücken festgestellt, dass sich die beiden Großen Pandas gepaart haben.

Um eine Schwangerschaft noch weiter zu erhöhen, wurde Meng Meng danach noch künstlich besamt.

Regelmäßige Ultraschall- und Hormonuntersuchungen sollen zeigen, ob Panda-Dame Meng Meng trächtig ist. Heute um 10 Uhr…

Posted by Zoo Berlin on Tuesday, 13 August 2019

Panda-Dame Meng Meng ist tatsächlich schwanger

Lange Zeit gab es nur Vermutungen über eine Schwangerschaft von Meng Meng. Man konnte die eitle Panda-Dame nie dazu bekommen, dass sie sich für einen Ultraschall bereiterklärt.

„Wir sind voller Freude über diese Nachricht. Bei bedrohten Tierarten wie den Pandas ist jeder Nachwuchs ein großes Geschenk“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Nun konnte Meng Meng endlich mit Hilfe von Äpfeln, Keksen und Honigwasser dazu gebracht werden, sich auf den Rücken zu legen, um einen Ultraschall durchführen zu können.

Das Ergebnis: Ein klitzekleines Herzklopfen, welches für eine riesen Freude sorgt.

Eine Panda-Schwangerschaft ist eine äußerst seltene Angelegenheit. Gerade wenn man bedenkt, dass ein Pandaweibchen einmal im Jahr, in einem Zeitraum von einem bis zu drei Tagen befruchtet werden kann.

Obwohl der Ultraschall ein klitzekleines Junges zeigt, ist die Geburt wohl in den nächsten ein bis zwei Wochen fällig.

Eine Hormon-Untersuchung, ihr Verhalten und die Größe des Babys lassen dies vermuten.

Wie der Berliner Zoo mitteilte, sind chinesische Experten und Veterinäre rund um die Uhr in der Nähe. Tag und Nacht stehen die Tierpfleger bereit.

„Wir halten uns zurück und stehen bereit, greifen aber nur ein, wenn es nötig ist“, stellt Direktor Dr. Knieriem klar.

Meng Meng ist nun erstmal nicht für die Öffentlichkeit zu beobachten.

Da Panda-Männchen allerdings keinen Anteil an der Jugendaufzucht haben, ist der werdende Papa Jiao Qing weiter für Besucher zu sehen.

Wir drücken die Daumen, dass Meng Meng und ihr Junges die Schwangerschaft gesund und munter überstehen.

Das ist wahrlich das aktuell schönste Herzklopfen Berlins.