Fischer vermuten Robbe auf einem Eisberg – bis sie näher kommen und staunen

Labrador ist eine Region an der kanadischen Ostküste, im nördlichen Teil von Quebec. Doch anders als die Hunderasse ist die Gegend kalt und undankbar: Wer hier lebt, muss mit eisigen Wintern und dem ständigen Gefühl der Isolation leben. Wer damit kein Problem hat, wird mit wunderschönen Ausblicken und unberührter Natur belohnt.

Alan Russell und Mallory Harrigan arbeiten als Krabbenfischer in Labrador. Doch als sie eines Tages auf See waren, entdeckten sie ein völlig anderes Tier an einem Ort, an dem man es zuletzt vermuten würde.

Auf dem Meer trieb eine Eisscholle, die aussah wie ein Pilz…

Posted by Labrador Morning on Monday, 25 June 2018

Alan und Mallory fielen die Umrisse eines Tieres auf dem pilzförmigen Eisberg ins Auge. Zunächst hatten sie die offensichtliche Vermutung, dass es sich um eine Robbe handelte, meinten sie gegenüber The Dodo.

Sie sahen sich die Sache näher an — und stellen bald fest, dass es sich beim Gestrandeten keinesfalls um einen Meeresbewohner handelte. Nicht eine Robbe steckte auf der Eisscholle fest, sondern ein Polarfuchs.

Der Eisberg drohte einzuknicken, was für den Fuchs vermutlich den sicheren Tod bedeutet hätte. Wie der Vierbeiner auf der Scholle im Meer gelandet ist, ist unklar.

Die Fischer wussten, dass sie keine Zeit verlieren durften.

Posted by Labrador Morning on Monday, 25 June 2018

Eine ungewöhnliche Rettung

Gut, dass Alan und Mallory echte Tierfreunde sind: Sie dockten ihr Fischerboot an der Eisscholle an und versuchten, den Wolf von seiner eisigen Gefängnisinsel zu retten.

Doch sie trafen auf Widerstand.

„Wir schafften es, ihn an Bord zu bringen, obwohl er sich gewehrt hat,“ meinte Mallory. „Wir wussten, dass wir seine einzige Überlebenschance waren, weil der Wind sich gedreht hatte und den Eisberg weiter aufs Meer hinaus trieb.“

Posted by Alan Russell on Friday, 22 June 2018

Als er den Eisberg endlich hinter sich gelassen hatte, schien sich die Stimmung des Polarfuchses zu verbessern. Die Fischer improvisierten ein kleines, warmes „Bett“ für den Geretteten. Sogar etwas Dosenfutter hatten sie für den zitternden Vierbeiner dabei.

Zurück an Land ließen sie den Polarfuchs sofort laufen. Er schüttelte sich ein wenig, und rannte davon.

Posted by Labrador Morning on Monday, 25 June 2018

Hoffentlich wird der Kleine in Zukunft etwas vorsichtiger beim Erkunden von Eisschollen vorgehen! Unser Dank gilt Mallory und Alan, ohne deren Eingreifen der Fuchs wahrscheinlich ein eisiges Grab am Meeresboden gefunden hätte.

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