Quelle: Inside Edition/YouTube

Golden Retriever „Henry“ allein mit 20kg-Tumor im Nirgendwo ausgesetzt

Haustiere sind ein lebenslanges Versprechen, aber auch eine lebenslange Ausgabequelle und für manche Besitzer wird es zu viel, sobald sich die Kosten für das Tier anhäufen, weil sie krank werden.

Glücklicherweise gibt es Tierheime und Organisationen, die sich um Tiere kümmern, die in Not sind.

Henry, der 8 Jahre alte Golden Retriever, wurde von seinem Herrchen im US-Bundesstaat Kalifornien ausgesetzt. Der Hund konnte da schon nicht mehr richtig laufen, weil er einen 20 kg schweren Tumor an seiner Seite hatte.

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Wie CBS Los Angeles berichtete, glaubten die Retter des Golden Retrievers, dass sein Herrchen ihn genau wegen diesem Tumor ausgesetzt hatte. Außerdem mussten sie schnell handeln, um seine Gesundheit zu bessern.

Valrie Schomberg, von der Tierrettung, machte es zu ihrer Mission, diesem süßen und aufmerksamen Hund zu retten und konnte sogar die 500 US-Dollar auftreiben, um seine Operation zu bezahlen.

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Tierärztin Karla Nichols erklärte bei Inside Edition, dass der Tumor es Henry sehr schwer machte, sich zu bewegen.

„Es war offensichtlich, dass sein vorderes rechtes Bein Probleme hatte, das Gewicht zu halten.“

Fünf Tage nachdem er gefunden wurde, bekam Henry die Operation und wurde sofort ein noch glücklicherer Hund, der nur noch 35 Kilogramm statt 55 wog.

Tierschutzbehörden ermittelten in seinem Fall und erinnerten Hundebesitzer, dass das Aussetzen der Tiere illegal ist.

Dem Besitzer, der ausfindig gemacht werden konnte, wurden mehrere Fälle des Tiermissbrauchs und verfehlten Haltebedingungen vorgeworfen.

Am Ende musste er knapp 7.400 Dollar Strafe zahlen und 56 Sozialstunden ableisten, berichtet die LA Times.

Golden Retriever Henry führt jetzt ein glückliches Leben.

Tierquälerei ist ein großes Problem unserer Gesellschaft und muss verfolgt werden.