Quelle: Malaysia Animal Society

Grausamer „Witz“: Unbekannte Tierquäler malen Straßenhund wie Tiger an

Straßenhunde haben es nicht leicht. In ihrem Leben auf der Straße bekommen sie nur selten Zuneigung oder gar Futter. Jeder Tag ist ein Kamp ums Überleben, bei dem sie stets auf der Suche nach Nahrung und Wasser sind, aber vor allem Grausamkeiten und Qualen aushalten müssen.

Traurigerweise sind die streunenden Hunde oft Ziel von Gewalt und Tierquälerei. Menschen scheinen zu glauben, man könne die Tiere schlecht behandeln, weil sie kein Zuhause haben.

Ein armer Straßenhund war nun Ziel von einem grausamen „Witz“, bei dem ihn unbekannte Tierquäler mit Farbe bemalten, sodass er aussieht wie ein Tiger.

Nun suchen Tierschützer überall nach den Verantwortlichen. Die Malaysische Tierschutzbehörde sucht auch über Facebook nach den Verantwortlichen.

Der Hund wurde vollkommen bedeckt mit orangener Farbe und schwarten Tigerstreifen gefunden. Das kann nicht nur unangenehm für den Hund sein, sondern die giftige Farbe kann auch ihm schaden.

Die Tierschützer versuchen nun Informationen über den Vorfall zu sammeln und wollen herausfinden, wo der Hund herkommt und wer verantwortlich ist.

Bisher ist klar, dass es sich wohl um einen streunenden Hund handelt, der Opfer des grausamen Witzes wurde.

Mittlerweile wurde sogar eine Belohnung ausgesprochen, für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen.

Nun hoffen sie, dass dies dafür sorgt, die unbekannten Tierquäler ausfindig zu machen, damit sie für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können.

Vor allem hoffen sie allerdings, dass der Hund keine langfristigen Schäden durch die giftige Farbe bekommt.

Tierpfleger haben den Hund mittlerweile von der Farbe befreit, doch noch ist unklar, welche Folgeschäden es geben könnte.

Auch wenn jemand denken könnte, es sei lustig, sollte jedem klar sein, dass dem Tier damit geschadet wird.

Farbe kann Tiere vergiften und sogar sterben lassen.