Foto: Dragon Shelter Freiburg/Facebook.com

Harmlose Kornnatter wird verknotet und tot auf Straße gefunden – Anzeige gegen Unbekannt gestellt

Das Jahr 2020 begann in Deutschland mit der schlimmen Nachricht, dass in einem Zoo in Krefeld etwa 30 Affen aufgrund eines Feuers ihr Leben verloren. Der Brand wurde zwar unabsichtlich mit Himmelslaternen gelegt, doch das ist ein schwacher Trost für den Verlust.

Dann wurde die (Tier-) Welt von den Buschfeuern in Australien geschockt, wo mehr als eine Milliarde Tiere sterben mussten und die Feuer erst in jüngster Vergangenheit endgültig gelöscht werden konnten. Mittlerweile wurde sogar wieder neues Leben auf dem Kontinent geboren.

Der folgende Fall hat ein solches Ausmaß zwar nicht erreicht, allerdings ist er nicht minder schrecklich.

Wie der Focus nämlich berichtete, kam es in Baden-Württemberg zu einer widerlichen Auseinandersetzung zwischen Mensch und Tier, die in einer Tierquälerei endete.

Der gemeinnützige Tierschutzverein „Dragon Shelter Freiburg“ veröffentlichte über Facebook einen Beitrag, der die Grausamkeit zeigte.

Auf dem angehängten Foto des Beitrags ist eine tote Kornnatter zu sehen, die wohl gewaltsam verknotet wurde und schlussendlich starb. Sie wurde zusätzlich auf offener Straße zurückgelassen, wo sie auch gefunden wurde.

Das alles fand in Müllheim im Markgräferland im Landkreis Breisgau-Hochschwazwald statt.

Diese Kornnatter wurde in Müllheim tot auf der Straße gefunden. Sie wurde offensichtlich gewaltvoll verknotet. Am…

Gepostet von Dragon Shelter Freiburg am Samstag, 30. Mai 2020

Der Verein bittet zudem um Hinweise, um die Tat an dem armen Tier aufklären zu können.

Zudem soll am heutigen Dienstag ein pathologischer Befund dabei helfen, eine genaue Todesursache geben zu können.

Unterdessen stellten „Dragon Shelter“ und der Tierschutzverein Markgräferland Anzeige gegen Unbekannt.

Jede Form von Tierquälerei gehört verfolgt und natürlich entsprechend bestraft.

Solche Fälle ekeln einen geradezu an und man fragt sich, wie ein Mensch nur in der Lage dazu sein kann, so etwas einem armen Tier anzutun.

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