Quelle: Polizei Mannheim/Facebook.com

Heidelberg: Polizisten finden entlaufenden Hund und werden zu Einsatz gerufen – Fellnase fährt auf Rückbank mit

Rennt sein geliebtes Haustier von zu Hause weg und ist auch nach eigener intensiver Suche nicht zu finden, ruft man als nächstes meist die Polizei.

Wenn diese dann nicht zu dringenderen Einsätzen gerufen wird, hat man das Glück, dass sie auch Ausschau nach dem Vierbeiner hält. Ist das dann erfolgreich, muss man sich nicht weiter Sorgen machen und kann schon bald seinen Freund wieder in Empfang nehmen.

Überschneiden sich aber Suche nach einem Tier und ein Einsatz, der eine sofortige Reaktion fordert, kann es schon einmal zu einer skurrilen Situation kommen.

So geschehen in Heidelberg, als die Polizisten glücklicherweise einen entlaufenden Hund einsammeln konnten und kurze Zeit später zu einem Verbrechen fahren mussten.

Man stelle sich einmal vor, man ruft die Polizei und neben zwei Polizisten sitzt noch jemand anderes auf der Rückbank des Polizeiautos. Nämlich ein gut gelaunter Hund.

Das geschah am vergangenen Montag in Heidelberg, wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten.

Demnach waren zuvor zwei Polizisten auf der Suche nach der süßen Fellnase und waren dabei mit ihrem Streifenwagen auf den Straßen unterwegs. Zuvor wurden die Beamten über Funk darauf aufmerksam gemacht, dass ein Hund gesucht werden würde.

Nach einer gewissen Zeit fanden sie tatsächlich den entlaufenden Vierbeiner und konnten ihn dank eines Leckerlis ins Auto locken, genauer gesagt auf die Rückbank.

Dann wollten die Polizisten laut eigener Aussage in Richtung Tierheim fahren, um dort den Hund abzugeben, doch just in diesem Moment kam ihnen etwas dazwischen.

Es wurde nämlich ein Einbruch gemeldet, zu dem sie unverzüglich fahren sollten.

In diesem Notfall konnte auch keine Rücksicht darauf genommen werden, dass sie noch einen weiteren Gast im Auto hatten.

https://www.facebook.com/PolizeiMannheim/photos/a.467787796625309/2940775922659805/?type=3&theater

Also ging es mit Blaulicht zum möglichen Tatort, wobei nicht so schnell gefahren wurde wie sonst. Der süßen Fellnase zuliebe.

Am Ende stellte sich der Einsatz aber als Fehlalarm raus, wodurch der Hund danach ins Tierheim gebracht werden konnte, wo er kurze Zeit später von seinem Herrchen abgeholt wurde.

Auf Facebook schrieb die Polizei zu dieser besonderen Begegnung:

„Erster Bewerbertest mal brav bestanden. Wuff!“

Besondere Situationen fordern nun einmal besondere Maßnahmen.

Gott sei Dank konnte der Hund wohlbehalten gefunden werden, er wird vermutlich diese außergewöhnliche Fahrt in dem Auto nicht so schnell vergessen.

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