Quelle: mafe_echeverry18/Instagram

Hund „Homero“ (†) erfriert in Frachtraum: Frauchen klagt Fluggesellschaft an

Eine Frau klagt eine Fluggesellschaft an, nachdem ihr geliebter Hund erst in den Frachtraum verfrachtet wurde und dieser anschließend während des Fluges dort erfror.

Maria Fernanda Echeverry erklärte, dass Mitarbeiter der Fluggesellschaft ihr nur noch den leblosen Körper von ihrem Hund „Homero“ übergeben bekommen hatte, als sie am 15. Januar gelandet waren.

Die junge Frau flog innerhalb Kolumbiens von Puerto de Asis nach Santiago de Cali mit der Airline EasyFly.

Auf ihrem Instagram-Profil erklärte sie, wie die Reise und das schreckliche Unglück von Homero ihrer Meinung nach abgelaufen sei.

Maria erklärt dort, dass ihr verboten wurde, ihren Hund mit in den Personenbereich des Fliegers zu nehmen. Stattdessen brachten MitarbeiterInnen der Airline ihren Hund in einer Transportbox in den Frachtraum.

Jedoch wurde der jungen Kolumbianerin erst kurz vor Abflug Bescheid gegeben, dass ihr Hund nicht mit ihre reisen dürfe. Hätte sie dem nicht Folge geleistet, hätte sie ihren Flug verpasst, erklärte die Fluggesellschaft ihr.

„Ich schlug vor und verlangte, dass sie ihn in der Reisebox, die ich für ihn gekauft haben, an einen sicheren Platz bringen.

Als ich am Zielort ankam, musste ich herausfinden, dass mein Haustier gestorben ist, als ich den Flieger verließ, beeilte ich mich, um ihn so schnell es geht entgegenzunehmen und ich musste mitansehen, wie er unter all den leblosen Koffern wie ein Gepäckstück ausgeladen wurde.

Sie haben ihn nicht dort untergebracht, wo er sollte und sie haben ihm nicht genug Platz gelassen zum Atmen.“

Weiter erklärt die Hundehalterin, dass man ihr ohne weitere Erklärungen die Transportbox in die Hand drückte, wo ihr Hund leblos lag, als wäre es irgendein Koffer.

Laut ihrem Text soll Maria einen Tierarzt und einen Experten für Tiertransporte gefragt haben, die ihr erklärte, dass diese Flugzeuge nicht dafür gemacht waren, eine Amerikanische Bulldogge wie es Homero war, zu transportieren.

Die niedrigen Temperaturen würden dieser Rasse enorm zusetzen. EasyFly erklärte in einem Statement, dass Maria keine Impfpässe oder Dokumente vorzeigen konnte, weswegen man ihr untersagen musste, dass ihr Hund bei ihr reisen dürfe.

Laut LadBible würde die Fluggesellschaft hier das Verschulden bei der Hundehalterin sehen, da sie wissen müsse, unter welchen Bedingungen sie mit ihrem Hund reisen dürfe.

Die örtlichen Behörden untersuchen den Fall bereits und erinnerten Transportunternehmen an ihre „gesetzliche Verpflichtung, das Leben und die körperliche oder emotionale Unversehrtheit der Tiere und Familien, die ihre Dienste in Anspruch nehmen, zu garantieren“.

Es sind wie so oft verschiedene Faktoren, die zu solch einem tragischen Vorfall führen. Trotzdem muss das leibliche Wohl aller Lebewesen stets gesichert werden.

Unser Beileid gilt Maria, die ihren geliebten Hund Homero verloren hat.