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Hund kehrt 11 Mal nach Adoption ins Tierheim zurück – da wird den Mitarbeitern der bewegende Grund dafür klar

Es stellt sich vor: Gumby. Er ist um die vier Jahre alt und suchte lange Zeit verzweifelt nach einem neuen Zuhause. Das dachten sich zumindest die Mitarbeiter im Tierheim.

Einige Familien haben ihn über die Jahre hinweg bereits adoptiert, doch am Ende landete er immer wieder zurück im Heim.

Doch warum fiel es Gumby so schwer, bei einer Familie zu bleiben?

 

Ein vierjähriges Energiebündel

 

Gumby ist ein freundlicher, zutraulicher Hund, der liebend gerne spielt. Mitarbeiter im Tierheim schätzten ihn auf etwa vier Jahre, als er im Herbst 2014 gefunden wurde.

© Facebook/Charleston Animal Society

Er wurde in ein Heim in Charleston im US-Staat South Carolina gebracht. Dort stellte er sich als so verspielt und zutraulich heraus, dass man sich dort sicher war, dass er schon bald ein neues Zuhause finden würde – und die Einschätzung erwies sich als richtig.

Leider währte das neue Zuhause nicht lange. Nach nur drei Tagen wurde er zurück ins Heim gebracht, doch schon bald nahm sich eine neue Familie seiner an. Sechs Tage darauf kehrte er erneut zurück. So ging es weiter – zwei Jahre lang.

Insgesamt wurde Gumby elf Mal adoptiert, und landete jedes Mal wieder auf die ein oder andere Weise zurück im Tierheim. Dreimal davon wurde er einsam und verlassen auf der Straße aufgelesen. Armer Gumby!

© Facebook/Charleston Animal Society

Immer, wenn der zutrauliche Gumby in einem neuen Zuhause landete, dauerte es nicht lange, bis er ausbüxte. Er schlich sich davon und machte sich manchmal allein wieder auf den Weg ins Tierheim.

Doch warum kehrte er immer dorthin zurück?

Donya Satriale, Mitarbeiterin des Heims, hat eine Theorie: Gumby kam immer wieder zurück, weil er „weiß, dass er eine Aufgabe zu erledigen hat.“

© Facebook/Charleston Animal Society

Eine wichtige Aufgabe

 

Tatsächlich war Gumby im Laufe der Zeit zu mehr geworden als nur einem Einwohner im Tierheim: Er war ein Mitarbeiter.

Immer wenn ein neues Tier im Heim aufgenommen wurde, war Gumby einer der Ersten, die sich darum kümmerten. Mit großem Mitgefühl gab er sein Bestes, um die oftmals unter großer Belastung stehenden Neuankömmlinge zu trösten und ihnen beim Einleben zu helfen.

© Facebook/Charleston Animal Society

Die Mitarbeiter haben noch nie etwas Vergleichbares gesehen. Mittlerweile spendet Gumby auch Blut – und das sogar für Katzen. Mit seiner Blutgruppe kann er beiden Tierarten helfen.

Es ist also klar, wo Gumbys Herz schlägt: Sein Zuhause ist das Tierheim. Dort kann er jeden Tag mit 50 anderen Hunden spielen, und er saugt die Liebe der Mitarbeiter förmlich auf.

 

Gumbys Fleiß und Mitgefühl haben ihn nicht nur in seinem Tierheim zu einer kleinen Berühmtheit gemacht. Er war sogar an der Seite von sexy Feuerwehrmännern Teil eines örtlichen Kalenders, mit dem Geld für wohltätige Zwecke gesammelt wurde.

Gumby ist selbst für uns Menschen eine wahre Inspiration. Teilen Sie seine Geschichte, um damit etwas Licht in die manchmal dunkel erscheinende Welt zu bringen.

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