Quelle: Kentucky Humane Society

Hund kurz vor dem Verhungern in Kiste eingesperrt: „Ethan“ kämpft ums Überleben

Es ist ein Fall von Tiermissbrauch, der wohl jedem Hundefreund ein schweres Herz bereiten wird. Doch es ist auch ein Fall, der endlich voller Hoffnung ist, nachdem ein schwer missbrauchter und zurückgelassener Hund von einer guten Seele gefunden wurde.

Am 29. Januar wollte jemand Spenden bei der Organisation Kentucky Humane Society angeben, als er einen Hund auf dem Parkplatz entdeckte.

Der Vierbeiner war scher untergewichtig und kurz davor zu sterben. Die MitarbeiterInnen der Organisation wurden umgehend alarmiert und kamen ihm umgehend zur Hilfe.

Die Tierschützer beschrieben den Hund als den dünnsten, den sie jemals gesehen haben. Er war kurz vor dem Verhungern, nachdem er wohl seit längerem in einer Kiste eingesperrt wurde. Für die Helfer war es ein Wunder, dass das Tier überhaupt noch am Leben war.

„Dieser Sack voll Knochen wog nur 17 Kilogramm, wenn er eigentlich 36 Kilo wiegen sollte. Man kann jeden Knochen genau durch seine dünne Haut erkennen und sein Muskelverlust ist extrem, sein Körper versucht irgendwie Energie zum Überleben bekommen“, schrieb die Organisation.

Sie nannten den Hund „Ethan“. Sein Zustand ließ die Tierärzte darauf schließen, dass er mehrere Wochen ohne Futter in seiner Kiste gelebt haben muss.

Es ist noch unklar, wer ihn einfach ausgesetzt hat, noch ob er „absichtlich ausgesetzt“ wurde oder ihn jemand zurückgelassen hat und eigentlich zurückkehren wollte.

Die Organisation bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe, jegliche Informationen über das Schicksal von Ethan zu teilen. Obwohl allerdings noch einige Fragen offen sind, ist die oberste Priorität Ethans Kampf ums Überleben zu unterstützen und ihn zu retten.

Die behandelnden Tierärzte haben ihn zunächst mit Infusionen versucht aufzupäppeln, aber als sich sein Zustand immer weiter verschlimmerte musste der Vierbeiner in eine Tierklinik gebracht werden.

Seitdem ist Ethan „lebendig und in kritischem, aber stabilen Zustand“. Er kann zwar essen und trinken, doch ist noch immer zu schwach und braucht Hilfe, seinen Kopf hochzuhalten.

„Wir machen es sehr ruhig und beständig und hoffen, er ist stark genug für den Kampf.“

Am 31. Januar berichtet die Organisation aus den USA, dass Ethan eine neue Nacht überlebt habe, sein Zustand noch immer sehr kritisch war, es aber eine Entwicklung gibt, die viel Hoffnung macht:

Ethan wedelte erstmals mit dem Schwanz, ein Zeichen, wie weit er es schon geschafft hat. Der Hund bekommt all die Behandlungen, die er braucht und wird rund um die Uhr überwacht.

Noch immer gehen die Tierschützer nur von einer Überlebenschance von ungefähr 50 Prozent aus. „Jeder Tag mit uns ist ein Wunder.“

Die Tierschützer selbst zeigen sich enorm ergriffen durch den grausamen Zustand des Vierbeiners.

„Wir wollten noch nie so sehr, dass ein Tier überlebt und es schafft ein Happy End zu bekommen und glücklich weiterzuleben.“

Für jeden Hundefreund ist das Schicksal von Ethan eine wahre Qual! Wir drücken die Daumen, dass er es schafft und den Kampf ums Überleben gewinnt.